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Sicherheitslücke bei SchülerVZ: Computerexperte greift private Daten von Jugendlichen ab

Das Online-Netzwerk SchülerVZ hat offenbar erneut mit einem Datenleck zu kämpfen: Ein Computerexperte griff einem Bericht der Internetseite Netzpolitik.org vom Dienstag zufolge 1,6 Millionen Datensätze von überwiegend minderjährigen Schülern ab.

Das Online-Netzwerk SchülerVZ hat offenbar erneut mit einer Sicherheitslücke zu kämpfen: Ein Computerexperte griff laut einem Bericht der Internetseite Netzpolitik.org vom Dienstag 1,6 Millionen Datensätze von überwiegend minderjährigen Schülern ab. Die VZ-Netzwerke hoben allerdings hervor, es handele sich "explizit nicht um ein Datenleck".

Bei sozialen Netzwerken wie SchülerVZ können Nutzer ein eigenes Profil anlegen und sich mit Freunden und Bekannten vernetzen. Auch können sie auf den Internetportalen etwa Fotos, Videos oder persönliche Informationen veröffentlichen. Laut Netzpolitik.org enthalten die nun aufgetauchten SchülerVZ-Datensätze Basisinformationen der Nutzer wie Name, Schule und einen Link zu dem Bild des Angemeldeten. Viele der Schüler hätten jedoch bei ihrem Profil nicht die Option "privat" eingestellt - in diesem Fall seien auch Angaben wie Alter, Geschlecht, Klasse, Hobbys, Beziehungsstatus, politische Einstellung sowie Angaben zu Lieblingsfächern, -büchern und -bands abgegriffen worden.

Dazu erklärte das Unternehmen, aus der SchülerVZ vorliegenden Stichprobe aus den abgegriffenen Daten gehe "nicht hervor, dass es sich um private Nutzerdaten handelt". Im aktuellen Fall wurden die Daten erlangt, indem über eine Vielzahl von angelegten Zugangskonten die Obergrenze für erlaubte Datenabfragen umgangen wurde und dann eine automatisierte Massenabfrage die Schüler-Profile abgegrast hat. Dem Unternehmen zufolge handelte es sich um ein sogenanntes "Crawling", das in etwa vergleichbar sei mit dem Kopieren von Daten aus dem Telefonbuch.

Der für die Aktion verantwortliche Computerexperte gab gegenüber Netzpolitik.org an, er habe zeigen wollen, dass SchülerVZ weder seinen Datenschutz verbessert habe, noch positive Bewertungen des Netzwerks in dieser Hinsicht berechtigt seien.

Der Chef der VZ-Netzwerke, Clemens Riedl, zeigte sich dem Urheber der Aktion gegenüber "dankbar, dass er uns auf das Defizit aufmerksam gemacht hat". "Entscheidend ist, dass es sich hierbei weder um ein Datenleck noch um einen Angriff auf unsere Server handelt, sondern vielmehr um einen Verstoß gegen unsere AGB." Der Kopierschutz von öffentlich zugänglichen Daten werde "immer ein Katz-und-Maus-Spiel bleiben, deshalb sind wir für jeden Hinweis unserer Nutzer dankbar". Weiter erklärte das Unternehmen: "Wir haben Maßnahmen ergriffen und den Sicherheitsstandard auf diesen Aspekt hin, das maschinelle Auslesen von Daten- über mehrere hunderte beziehungsweise tausende Accounts, optimiert."

Kritik am Verhalten der VZ-Netzwerke übte allerdings der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv). "Da wird offenbar nach wie vor nicht genügend für die Datensicherheit getan", sagte der Referent des vzbv-Projekts "Verbraucherrecht in der digitalen Welt", Falk Lüke, in Berlin der Nachrichtenagentur AFP. "Wir gehen allerdings davon aus, dass SchülerVZ nicht die einzige Plattform ist, bei der eine solche Attacke möglich ist."

In der Vergangenheit war SchülerVZ wiederholt in die Kritik von Daten- und Verbraucherschützern geraten, weil Daten aus dem Netzwerk in Umlauf gekommen waren. Im März hatte SchülerVZ jedoch bei einer Bewertung der Stiftung Warentest eine gute Note für den Datenschutz erhalten.

AFP / AFP
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.