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iPhone-Konzern: 200 Dollar statt Milliarden: Mit welchem irren Trick Apple Steuern spart

Wenn es um Steuern geht, werden Konzerne kreativ. Schließlich lassen sich so schnell Millionen sparen. Der iPhone-Konzern Apple versucht es in seiner Heimat Cupertino nun mit einer besonders frechen Masche.

iphone 8

Wie viel die Grundstücke am Apple Park wert sind, darüber streiten sich Apple und der Santa Clara County

Apple ist der erste Konzern, der an der Börse über eine Billion Dollar wert ist. iPhone, iTunes und Co. spülen dem Konzern Milliarden in die Kassen. Zu viele Steuern will man offenbar nicht dafür zahlen. Immer wieder macht der Konzern mit seinen Steuersparmodellen Schlagzeilen. In der Heimat versucht man es nun mit einer besonders dreisten Masche - und rechnet den Wert von Milliarden-Grundstücken auf gerade mal 200 Dollar herunter.

Hintergrund ist ein Steuerstreit mit der örtlichen Verwaltung. In Kalifornien bezahlen Unternehmen und Privatpersonen eine Grundsteuer. Die wird nach dem Wert des Baulandes und der Gebäude darauf berechnet. Und Apple scheint hier ordentlich Sparpotenzial zu sehen. Seit Jahren streitet sich der Konzern mit dem zuständigen Steuerdistrikt Santa Clara, berichtet die Lokalzeitung "San Francisco Chronicle"

Es geht um Milliarden

Apple macht sich zunutze, dass Konzerne die von Beamten des Distrikts vorgenommenen Wertschätzungen der Grundstücke anzweifeln können. In ganzen 489 offenen Fällen streitet der Konzern demnach mit der Stadt, wie viel genau man an Steuern zahlen müsse. Dabei geht es nicht um kleine Unstimmigkeiten: Der Wert eines von Apples Gebäudekomplexen, den die Stadt inklusive Land mit etwa einer Milliarde Dollar bewertet, wird von Apple mit gerade mal 200 Dollar beziffert. Genauso viel soll nach Apples Schätzung ein weiteres Gebäude wert sein, dem der Distrikt einen Wert von 384 Millionen zuschreibt. Wie es zu den krass unterschiedlichen Einschätzungen kommt, ist nicht bekannt.

Die Folgen sind aber deutlich spürbar: Nach der Berechnung der Stadt würden nach der aktuellen dortigen Grundsteuer von 0,73 Prozent für den ersten Komplex 7,3 Millionen Dollar Steuern anfallen, nach Apples Berechnung wären es gerade mal 1,46 Dollar. Kein Wunder, dass über die Jahre und die zahlreichen Streitereien eine Menge an Steuerforderungen zusammengekommen sind: Insgesamt streiten sich der County und Apple um Grundstücke im Wert von 8,5 Milliarden Dollar. Für den Distrikt ist das eine echte Bürde. Dem Bericht zufolge ist Apple der mit Abstand größte Steuerzahler, alleine 2017 zahlte der Konzern dort 56 Millionen Dollar Steuern.

Konzerne rechnen sich arm

Apple ist nicht der einzige Konzern, der versucht, sich arm zu rechnen. Auch Google, Sun Microsystems und andere streiten sich deswegen mit ihren Gemeinden. Nach Ansicht eines Experten machen sich die Konzerne ihre mächtige Stellung zunutze. Gus Kramer, Grundstückschätzer im kalifornischen Contra Costa County, sagte dem "Chronicle": "Diese Megafirmen haben genug Ressourcen und Geld, um die Distrikte mit immer weiteren Einsprüchen gegen Beschlüsse zu zermürben - und sie so zu zwingen, die Steuern zu senken." Die Ausgaben für Anwälte bekommen sie locker wieder rein, glaubt auch Larry Stone, der für den Santa Clara County die Einschätzungen vornimmt. "Sie geben Millionen aus - aber es geht ja auch um Millionen."

Aus rechtlicher Sicht kann man den Konzernen nichts vorwerfen: Sie nutzen nur die Möglichkeiten, die das kalifornische Recht ihnen bietet. Damit widerspricht Apples Praxis auch nicht einem Statement von Chef Tim Cook. Der hatte in einem offenen Brief 2016 betont, dass der Konzern in jedem Land, in dem er aktiv ist, dem Gesetz folgt und sämtliche Steuern begleicht, die man zu zahlen verpflichtet ist. Aber eben auch nicht mehr.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.