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Stiftung Warentest prüft E-Book-Anbieter: Platzverweis für Amazon und Apple

Schnell auf dem Sofa den neuen Bestseller kaufen und sofort loslesen ist mit E-Books kein Problem. Doch wo kauft man am bequemsten und sichersten ein? Stiftung Warentest hat zehn Anbieter getestet.

Von Dominik Brück

Ob im Urlaub, auf dem Weg zur Arbeit oder zu Hause auf dem Sofa, überall ist digitale Literatur auf dem Vormarsch. E-Books sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Laut einer Studie des Branchenverbandes Bitkom greift inzwischen jeder fünfte Bundesbürger regelmäßig zu Kindle und Co. Gerade die ständige Verfügbarkeit und Vielfalt der elektronischen Bücher machen das Format beliebt. Der Gang zum Buchhändler oder die Wartezeit auf eine Bestellung bleibt E-Book-Lesern erspart. Stattdessen lässt sich eine Vielzahl aktueller Bestseller zu Hause schnell und bequem runterladen.

Doch welcher E-Book Store bietet die größte Auswahl an Büchern? Wo ist der Einkauf am einfachsten? Und birgt der digitale Bücherkauf Risiken? Stiftung Warentest hat zehn E-Book-Anbieter geprüft und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. Kein Portal erreicht die Note "Gut" oder "Sehr gut". Dabei werden insbesondere der unsichere Umgang mit Nutzerdaten und Mängel in den Geschäftsbedingungen von den Testern kritisiert.

Testsieger mit Datenschutzmängeln

Den ersten Platz des Tests teilen sich mit einer Gesamtnote von 2,7 die Portale buecher.de und ebook.de. Am leichtesten fällt das Shoppen bei beiden Anbietern am PC, da der größere Bildschirm mehr Übersicht ermöglicht. Die Synchronisation zwischen Computer und Lesegerät klappt bei buecher.de laut Stiftung Warentest jedoch besser. Auch beim Erwerb von E-Books mittels Apple- oder Android-App hat der Anbieter die Nase vorne. Das Einkaufen auf den unterstützten Lesegeräten ist bei beiden Portalen nach Ansicht der Tester nicht ganz so einfach und wird nur mit "befriedigend" bewertet. Besonders die Such- und Filtermöglichkeiten sind hier weniger umfangreich als auf dem PC. Zudem ist der Einkauf direkt vom Lesegerät nur dann möglich, wenn es sich um das von den Portalen angebotene Gerät handelt. Das ist zum Beispiel beim Tolino Shine der Fall, dem erfolgreichen Kindle-Pendant aus Deutschland. Der Reader wird etwa von buecher.de, Weltbild und Thalia verwendet.

Kritisch sehen die Tester im Fall von buecher.de den Datenschutz bei den angebotenen Apps des Portals. Unnötige Daten, wie die Kennung des Gerätes, werden hier an den Anbieter übertragen. Ebook.de geht sorgsamer mit dem Datenschutz der Kunden um. Beim Umgang mit den Nutzerdaten können jedoch beide Portale nur mit ausreichend bewertet werden, liegen damit jedoch immer noch vor Teilen der Konkurrenz. Die Tester achteten besonders auf den Umfang der erfassten Daten, den Passwortschutz und die Verschlüsselung sowie die Verbraucherfreundlichkeit der Datenschutzerklärung. Besonders in die Kritik gerät dabei, dass keiner der getesteten Anbieter eindeutig ausschließt, die Nutzerdaten für Werbung zu verwenden.

Mängel in den Geschäftsbedingungen

Nicht nur der Umgang mit den Daten der Nutzer kostet einige Anbieter wertvolle Punkte. Besonders Mängel in den Geschäftsbedingungen sind für die Platzierung von Amazon und Apple im hinteren Mittelfeld verantwortlich. Der Marktführer Amazon verliert durch das mangelhafte Vertragswerk sogar den Testsieg. Das ist für die Anbieter besonders bitter, da sowohl Apples iBook-Store, als auch der Kindle-Shop das umfangreichste Buchsortiment bieten. Zudem überzeugt Amazon mit der ausgezeichneten Synchronisation zwischen verschiedenen Geräten. Der Leser bekommt dabei immer die Seite eines Buches angezeigt, auf der er mit dem Lesen aufgehört hat - egal ob auf PC, Tablet oder E-Reader. Dem entgegen steht jedoch der Versuch von Amazon, gegenüber deutschen Verbrauchern in den Geschäftsbedingungen luxemburgisches Recht geltend zu machen. Das ist schlichtweg unzulässig. Auch Apple leistet sich laut Stiftung Warentest verschiedene Schnitzer in den Geschäftsbedingungen und landet mit einer Gesamtwertung von 3,8 direkt hinter dem Shop von Amazon, der mit einer Note von 3,5 den sechsten Platz belegt.

Das Schlusslicht bilden die Angebote von Google, Sony und Kobo. Obwohl Google als einziger ausländischer Anbieter Geschäftsbedingungen anbietet, die den deutschen Standards weitestgehend entsprechen, können das Sortiment und der Nutzungskomfort die Tester nicht überzeugen. Deutlich auf dem letzten Platz landet Kobo, das als einziges Portal mit "mangelhaft" bewertet wird.

Der Preis spielt bei der Entscheidung für einen E-Book-Anbieter übrigens keine Rolle. Die Buchpreisbindung, die Verlage und Händler in Deutschland vereinbart haben, gilt auch für die digitalen Produkte. Nur im Vergleich zu den gedruckten Ausgaben sind E-Books in der Regel zehn bis 20 Prozent günstiger.

Der gesamte Test kann kostenpflichtig hier gelesen werden.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.