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Quartalszahlen: Microsofts Smartphone-Sparte landet den nächsten Bauchplatscher

Microsoft hat Probleme: Die Gewinne aus dem Kerngeschäft sinken immer weiter. Die Zukunft der Branche liegt im mobilen Bereich - und ausgerechnet der bricht stärker ein als alle anderen Sparten.

Microsoft Smartphone Quartalszahlen Nadella

Eigentlich sind Microsofts Quartalszahlen ja sehr ordentlich ausgefallen. Die Smartphone-Verkäufe dürften Chef Satya Nadella allerdings die Laune vermiesen.

Lange Zeit war Windows für Microsoft die reine Cash Cow. Das System war auf nahezu jedem Rechner der Welt zu finden, auch die zugehörigen Office-Programme verkauften sich wie geschnitten Brot. Dann kam die mobile Revolution - und Microsoft verpasste völlig den Anschluss. Windows läuft zwar immer noch auf fast jedem Rechner, die Leute nutzen aber viel lieber ihr Smartphone. Und darauf läuft Android oder iOS. Mittlerweile hat sich der Konzern etwas berappelt. Die aktuellen Wirtschaftszahlen zeigen aber ganz klar: Microsoft hat ein mobiles Problem.

An sich sehen die Zahlen gar nicht mal so schlecht aus. Mit 22,53 Milliarden Dollar Umsatz und einem Gewinn von 3,76 Milliarden Dollar (3,33 Milliarden Euro) verdient Microsoft nach wie vor ordentlich Geld. Das kommt allerdings immer weniger aus dem einstigen Kerngeschäft. Windows 10 ist zwar die am schnellsten verbreitete Windows-Version. Das liegt allerdings auch daran, dass es für Umsteiger kostenlos ist - und daher kaum Einnahmen für Microsoft bringt.

Die Hardware-Sparte boomt - bis auf die Smartphones

Mit Windows nahm Microsoft trotzdem Geld ein. Das meiste stammt aus Lizenzen für neu verkaufte Rechner. Diese Erlöse gingen zwar um zwei Prozent nach unten. Vergleicht man das aber mit den um 10 Prozent geschrumpften PC-Verkaufszahlen, relativiert sich die Einbuße aber schnell. Ebenfalls gut liefen auch die Verkäufe der eigenen Surface-Geräte. Die Tablets und das neue Notebook Surface Book (hier unser Test). Die Verkäufe gingen um satte 61 Prozent nach oben und tragen nun eine Milliarde zu den Einnahmen bei.

Trotzdem hat Microsoft ein klares Problem: Auf das Kerngeschäft ist in Zukunft kein Verlass mehr. Mit PC-Systemen wie Windows wird immer weniger Geld zu verdienen sein. Und auf Smartphones spielt Microsoft praktisch keine Rolle. "Mobil zuerst", das betonte Microsoft auch auf der Entwicklungsmesse Build vor wenigen Wochen immer wieder. Und bekommt bei den Smartphones doch keinen Fuß auf den Boden. Um krachende 46 Prozent gingen die Einnahmen durch Verkäufe von Smartphones mit Windows Mobile zurück. Gerade einmal 2,3 Millionen Geräte hat Microsoft in drei Monaten verkauft. Das schafft Apple in wenigen Tagen - trotz deutlich höherer Preise.

Services als Rettungsanker

Mit Mobilgeräten ist für Microsoft wohl kein Stich mehr zu holen. Das hat der Konzern selbst erkannt. Microsoft setzt in den letzten Monaten verstärkt auf Services und Soft- und Hardware für den professionellen Einsatz. Das klappt ganz gut. Die Cloud-Sparte legte um drei Prozent zu, die steuert jetzt 61, Milliarden Dollar zum Gesamtergebnis bei. Auch die Office-Sparte wächst um ein Prozent auf nun 6,5 Milliarden Dollar.

Ob sich so die wegbrechenden Verkäufe aus dem PC-Geschäft ausgleichen lassen, muss sich zeigen. Vielleicht kommt in den nächsten Monaten ja doch noch ein großer Berg Geld in die Kassen: In weniger als 100 Tagen will Microsoft das kostenlose Upgrade für Windows 10 auslaufen lassen. Nur ob die Leute dann tatsächlich reihenweise auf ein System wechseln, dass sie bislang nicht einmal kostenlos haben wollen, das darf dann doch bezweifelt werden.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.