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Service: Tipps für Handybesitzer

Tastaturen fürs Handy, Spürnasen für Funk, Solarzellen für den Akku, aber auch nützliche Tipps für den alltäglichen Umgang mit dem Handy.

Tipp für Vielschreiber

26 komplizierte Wörter in 44 Sekunden: Das ist der Weltrekord im SMS-Schnelltippen - mit einer normalen Handytastatur. Für uns Normaltipper ist das nicht annähernd zu schaffen. Wer trotzdem häufig Texte am Handy schreibt, kann sich mit der SU-8W von Nokia behelfen: Das ist eine ganz normale, batteriebetriebene Tastatur, die sich zusammenklappen lässt und über die Funktechnik Bluetooth mit geeigneten Handys von Nokia und anderen Herstellern verbunden wird. Damit das funktioniert, muss das Mobiltelefon das Bluetooth-Profil "Human Interface Device" unterstützen. Die tragbare Schreibhilfe kostet etwa 90 Euro.

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Alles zum Mitnehmen

Es war nur eine Frage der Zeit: Wenn in kleinen MP3-Playern Festplatten als Speicher rotieren, dann sind die Riesenspeicher für Taschencomputer allemal geeignet. Jetzt bringt Palm, einst Marktführer für minimalistische Stift-Organizer, mit dem "Livedrive" den ersten PDA mit Festplatte auf den Markt. Dessen 4-Gigabyte-Festplatte speichert nicht nur Termine, Adressen und Notizen, sondern auch Videofilme, Tausende MP3-Songs oder Digitalfotos. Zum Surfen an Hotspots ist ein WLAN-Modul eingebaut, für die Verbindung zu einem Handy (telefonieren kann das Gerät nämlich nicht) sorgt der Funkstandard Bluetooth. Die vom Palm bekannte Bedienung mit einem Stift auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm ist geblieben, ungewöhnlich für Palm ist der relativ hohe Preis: 500 Euro soll der "Livedrive" kosten.

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Neue Servicenummer sperrt Karten aller Art

Kennen Sie die folgenden Telefonnummern auswendig: 01805/528255, 069/79331910 und 0180/3040700? Diese Nummern müssen Sie anrufen, wenn Sie zum Beispiel eine O2-Handykarte, eine Mastercard und eine Postbank-EC-Karte sperren müssen, weil Ihnen die Handtasche geklaut wurde. Doch bevor Sie jetzt anfangen, auswendig zu lernen: Ab dem 1. Juli brauchen Sie die komplizierten 0180-Nummern möglicherweise gar nicht mehr. Denn dann wird es eine deutschlandweit einheitliche, kostenlose Sperr-Telefonnummer für Karten aller Art geben: Unter 116 116 betreibt der Verein Sperr e. V. rund um die Uhr diesen Service. Zwar sind noch nicht alle Banken, Handynetzbetreiber und wer sonst noch alles solche Karten ausgibt dabei. Doch Sperr e. V. wird das Angebot ständig weiter ausbauen - eine Liste findet sich unter www.sperrnotruf.de. Ursprünglich sollte die Notrufnummer dreistellig sein, so wie 110 oder 112 - aber das hat nicht geklappt.

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Spürnase für Funk

Es funktioniert zu Hause oder in Cafés, an Flughäfen und in Hotelzimmern: Per WLAN-Funknetz kann man mit dem Notebook-PC oder einem Taschencomputer drahtlos Mails abrufen oder im Internet surfen. Das Problem: Um herauszufinden, ob tatsächlich ein WLAN-Funknetz in der Umgebung aktiv ist, muss man normalerweise erst umständlich den Rechner hochfahren. Die Lösung: ein WLAN-Finder wie zum Beispiel der von Conrad Electronic (19,95 Euro). Er meldet auf Knopfdruck sofort, ob es ein Funknetz gibt, und zeigt auch an, wie gut der Empfang ist. So weiß man schnell, ob sich das Einschalten des Rechners überhaupt lohnt.

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Zugverbindungen im Quadrat

Internetseiten fürs Handydisplay, so genannte WAP-Portale, haben nicht den besten Ruf: Sie sind oft langsam und unübersichtlich. Doch einige können sehr nützlich sein. Der "Persönliche Fahrplan" der Deutschen Bahn (wap.bahn.de oder über den Link "Reise und Verkehr" im Handy-Portal des Netzbetreibers) ist so ein verstecktes Highlight: Nach Eingabe von Start- und Zielort lädt das Handy ein Programm im Software-Standard "Java", das den Fahrplan zwischen den angegebenen Städten enthält. Wer diese Fahrpläne für häufig benötigte Verbindungen im Handy speichert, kann auch ohne Online-Verbindung nachschauen, wann ein Zug fährt. Abgesehen von den Datenübertragungsgebühren ist der Download kostenlos.

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Kostenbremse für Quassel-Kids

Teenager haben immer viel zu besprechen - wie viel genau, können die Eltern am Ende des Monats auf der Handyrechnung ablesen. Um die Haushaltskasse vor der jugendlichen Telefonierwut zu schützen, bieten T-Mobile und Vodafone jetzt spezielle Youngster-Karten an. Bei T-Mobile heißen sie "Combicard Teens", Vodafone nennt sie "CallYa Junior-Karte". Beide Karten gibt es nur in Kombination mit dem Handyvertrag eines Erziehungsberechtigten. Die Eltern legen ein monatliches Limit von 10, 25 oder 50 Euro fest. Teure Servicenummern sind gesperrt, auch Auslandsverbindungen und der Zugang ins Internet lassen sich unterdrücken. Anrufe ins Festnetz und ins eigene Handynetz kosten 30 Cent pro Minute, Verbindungen in fremde Netze 50 Cent pro Minute.

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Freispruch für unterwegs

Das Handy am Ohr bei der Autofahrt ist nicht nur gefährlich, es ist auch verboten. Wer trotzdem telefonieren möchte, braucht eine Freisprecheinrichtung. Besonders handlich ist die mobile SP500 von Jabra für 99 Euro. Das Gerät wird im Cockpit platziert und per Bluetooth-Funk mit dem Handy verbunden. Der Lautsprecher der SP500 gibt den Anrufer auch bei stärkeren Fahrgeräuschen verständlich wieder, die Antworten des Fahrers übermittelt ein ausklappbares Mikrofon. Ein Akku erlaubt bis zu 20 Stunden Dauergespräch und lässt sich am Zigarettenanzünder oder per Steckdose aufladen. Die SP500 funktioniert auch außerhalb des Autos - zum Beispiel bei Telefonkonferenzen auf einem Besprechungstisch.

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Geh mir aus der Sonne

Urlaub am Strand oder Grillfest im Park, und der Handy-Akku ist leer? Mit dem Solar-Ladegerät "Solio" geht Nachladen überall. Drei Solarpaddel fangen die Sonnenstrahlen ein und laden einen eingebauten Akku auf, der seine Energie per Anschlusskabel an Handy, PDA oder MP3-Player weitergibt. Zusammengeklappt hat der für 80 Euro erhältliche Stromspender das Format eines normalen Handys. Bezugsquellen nennt die Internetseite www.solio.com.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.