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Premium oder günstig?: Warum es mittlerweile egal ist, welches Smartphone man kauft

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht ein neues Smartphone vorgestellt wird. Die Auswahl wird immer größer. Und immer leichter. Denn ehrlicherweise ist es mittlerweile fast egal, welches Gerät man sich zulegt. Für die Hersteller ist das ein Problem.

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Welches Smartphone man benutzt, macht heute fast keinen Unterschied mehr

Noch vor wenigen Jahren war die Wahl eines eine schwere Entscheidung. Wollte man lieber weniger ausgeben, musste man mit harten Einschnitten leben. Doch auch im Premium-Bereich gab es kein Gerät, das wirklich alles bieten konnte. Und dann war da noch die schwere Wahl zwischen Android und iOS.

Heute ist das anders.

Bei der Software ist kaum noch Spielraum, sich abzusetzen. Android und iOS werden sich immer ähnlicher, essenzielle Features fehlen schon lange bei keinem der beiden Systeme mehr. Den Anwendern kann es ohnehin egal sein: Sie nutzen auf beiden die immer gleichen . Whatsapp, Instagram und Spotify laufen schließlich auf jedem Smartphone. Beim iPhone werden dann vielleicht noch eher die vorinstallierten Apps wie Safari geöffnet. Bei Android greift man am liebsten zu den mitgelieferten Google-Apps. Wer wie Samsung 30 eigene Apps entwickelt, findet trotzdem keine Nutzer dafür.

Das Smartphone als Plattform

Auch der Wechsel von einem Smartphone auf ein anderes ist extrem unkompliziert, wenn man etwa die Google-Cloud für den Umzug benutzt. Kontakte, Fotos und Termine sind ruckzuck übertragen, in die sozialen Netzwerke, Messenger und andere Cloud-Dienste muss man sich nur einloggen. Und schon merkt man kaum noch, dass man ein anderes Gerät nutzt. Das Smartphone ist nur noch die Plattform. Keine gute Nachricht für die Hersteller.

Bei der Hardware können die sich nämlich ebenfalls kaum noch absetzen. Neue Smartphones gibt es wie Sand am Meer, die Unterschiede fallen aber immer geringer aus. Ein schönes Display, eine ruckelfreie Bedienung und eine Kamera für gut aussehende Schnappschüsse bringen heute schon viele Einsteiger-Geräte mit. Der letztes Jahr noch der Premium-Liga vorenthaltene Trend zum nahezu randlosen Display ist längst auch bei den Mittelklasse-Smartphones Standard.

Hinzu kommt: Die Spitzenmodelle aus dem letzten Jahr verschwinden ja nicht einfach - sondern sind einfach günstiger zu bekommen. Und bieten immer noch mehr Leistung, als die meisten Kunden brauchen. So wächst die Auswahl in der Mittelklasse immer weiter, Einsteigergeräte werden immer günstiger.

Premium bleibt Premium

Aktuelle Edel-Modelle haben es mit ihren höheren Preisen dadurch schwer. Dabei bieten sie durchaus etwas fürs Geld. Wer das Galaxy S9 oder das iPhone X in der Hand hatte, bemerkt den Unterschied sofort. Mit der tollen Verarbeitung und dem modernen Design wirkt die Geräte wertiger als die preiswertere Konkurrenz. Die Kameras der Premium-Klasse kommen im Gegensatz zu den günstigeren Modellen auch bei schlechtem Licht zurecht. Untereinander sind die Spitzenmodelle aber ebenfalls weitgehend austauschbar, der Wettbewerb findet in erster Linie um noch bessere Kameras und die schickere Optik statt. Den meisten potenziellen Käufern sind die Vorteile den hohen Aufpreis ohnehin nicht wert.

Spielerei statt echte Innovation

Die Hersteller stellt das vor echte Probleme. Sie müssten sich mit neuen Features absetzen, meist fallen ihnen aber nur nutzlose Spielereien ein. So wie HTC, die mit dem U11 letztes Jahr eigentlich ein tolles Smartphone vorgestellt haben. In den Fokus stellt man aber ein Feature, auf das niemand gewartet hat: Über den zusammenquetschbaren Rahmen kann es Aktionen auslösen. Apples 3D Touch ist zwar nützlicher, ein Kaufgrund ist es für sich alleine aber ebenfalls nicht. 

Und selbst wenn mal eine revolutionäre Idee dabei ist, wie die Dreifach-Kamera des Huawei P20 Pro: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Konkurrenten sie ebenfalls verbauen. Die Hersteller können also nur auf Markentreue setzen. Bisher ist das allerdings nur Apple und gelungen.

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Ein Traum für Kunden

Für die Kunden ist die Lage dagegen so gut wie nie. Sie können sich zwischen Unmengen von Smartphones für eines entscheiden, das ihnen optisch und vom Preis zusagt. Solange die Kamera ausreichend gute Bilder knipst, kann man kaum noch etwas falsch machen. Ob da dann ein Apfel oder ein Huawei-Logo auf dem Gerät prangt, wird zur reinen Geschmackssache.

In nächster Zeit könnte sich die Situation noch einmal ändern. , Apple und Co. wollen das Smartphone mit künstlicher Intelligenz deutlich smarter machen, Abläufe automatisieren und dem Nutzer so viel Arbeit abnehmen. Wer das Wettrennen um den schlaueren Assistenten gewinnt, könnte damit noch einmal einen echten Kaufanreiz schaffen. 

Ob das den Herstellern aber wirklich hilft, muss sich zeigen. Aktuell scheinen Google und Amazon das Rennen unter sich auszumachen. Und deren Assistenten funktionieren theoretisch auf jedem Smartphone. Samsungs Assistent Bixby stellte sich nach großen Versprechen zunächst als Bauchplatscher heraus. Aber vielleicht hat Apple ja noch ein Ass im Ärmel: Mit dem im September kommenden iOS 12 soll Siri dank der sogenannten Shortcuts deutlich nützlicher werden. Eines steht jedenfalls fest: Für die Kunden sieht die Smartphone-Zukunft sehr gut aus.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.