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Hobbyfotografie Fotografieren lernen: Tipps und Tricks für Anfänger

Fotografieren lernen: Üben Sie sich in der manuellen Fotografie und lernen Sie die Kamera kennen.
Fotografieren lernen: Üben Sie sich in der manuellen Fotografie und lernen Sie die Kamera kennen.
© MarioGuti / Getty Images
Die Fotografie übt eine große Faszination auf angehende Hobbyfotografen aus. Ob man die Welt einfangen will, wie sie ist oder wie sie nicht ist – auf den persönlichen Blickwinkel kommt es an. Wie Sie das Fotografieren erlernen können? Hier gibt es hilfreiche Tipps für den Einstieg.

Inhaltsverzeichnis

Wer durch den Alltag geht und überall Inspiration für spannende Fotomotive entdeckt, hat sicher schon mal darüber nachgedacht, sich eine gute Kamera anzuschaffen. Zwar liefern die meisten Smartphones hochwertige Schnappschüsse, aber die Fotografie beginnt dort erst. Mit einer eigenen Kamera, ob analog oder digital, können Sie kreativ werden und Ihren Bildern eine persönliche Note verleihen. Dafür brauchen Sie die passende Kamera und das Wissen, wie Sie diese richtig bedienen. 

Tipp 1: Kamera auswählen

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Für Anfänger empfehlen sich digitale Spiegelreflex- oder Kompaktkameras. Diese lassen sich einfach bedienen und sind bei allen großen Herstellern im Sortiment. Sie müssen übrigens nicht direkt eine teure Kamera kaufen, gute Einstiegsmodelle gibt es schon um die 400 bis 500 Euro zu haben. Vor dem Kauf sollten Sie den Unterschied zwischen Spiegelreflex und Kompaktkamera kennen. Letztere wird auch als Systemkamera bezeichnet und verzichtet auf den Spiegel-Mechanismus einer Spiegelreflexkamera.

Namengebend für Erstere ist der Spiegel, der beim Fotografieren im Inneren der Kamera zum Einsatz kommt, der Spiegelreflex. Durch den Mechanismus sollen Blick- und Aufnahmeachse ideal aufeinander abgestimmt sein. Außerdem verfügen Spiegelreflexkameras über einen großen Bildsensor, sodass die Bilder voller Details und realitätsnah sind. Systemkameras bieten hingegen den großen Vorteil, dass der Bildsensor wie bei Spiegelreflex-Kameras groß ist, die Geräte aber leichter und kompakter sind. So eignen sie sich gut für unterwegs und nehmen nicht so viel Platz weg.

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Tipp 2: Kamera kennenlernen

Kameras besitzen verschiedene Fotomodi. Entweder übernimmt Ihre Kamera alle Einstellungen selbstständig (vollautomatisch) oder Sie stellen die Parameter selbst ein. Dazwischen befinden sich teilautomatische Programme der Kamera, die zum Beispiel die Einstellung der Belichtungszeit übernehmen und Ihnen die Wahl der Blende überlassen. Für Fotografie-Einsteiger ist es wichtig zu wissen, dass man die Kamera erst richtig kennenlernt, wenn man sich mit ihren Funktionen beschäftigt. Manuelle Fotografie ist das Zauberwort, denn damit ist gemeint, Sie stellen alle Parameter Ihrer Kamera selbstständig ein. Das dient zum einen der Übung, zum anderen verstehen Sie dann erst die Zusammenhänge von Blende, Belichtungszeit, Brennweite und dem ISO-Wert. Ausführliche Informationen zum wichtigsten Fotografie-Basiswissen, finden Sie in diesem stern- Artikel über die Hobbyfotografie. Eine weitere Option, sich dieses Wissen anzueignen, ist ein (Online-)Foto-Technikkurs.

Tipp 3: Manuell fotografieren

Sobald Sie sich das wichtigste Fotografie-Basiswissen angeeignet haben, sollten Sie direkt zur Praxis übergehen. Stellen Sie den Automatikmodus der Kamera aus und überlegen Sie selbst, welche Parameter rund um Blende, Belichtungszeit und Brennweite für das Motiv Ihrer Wahl passend sind. Je öfter Sie manuell fotografieren, desto besser wird Ihr Gespür für die Komposition und das optimale Foto. Fühlen Sie sich erst sicher in der Bedienung der Kamera, können Sie anfangen zu experimentieren und einen persönlichen Fotografie-Stil entwickeln.

Tipp 4: Perfektionismus vermeiden

So banal dieser Tipp klingen mag, aber Übung macht auch beim Fotografieren den Meister. Das bedeutet für Sie: Vermeiden Sie Perfektionismus und knipsen Sie einfach drauf los. Wer das perfekte Foto zerdenkt, wird es wahrscheinlich nicht schießen. Ist die Blende zu weit geöffnet und das Bild überbelichtet oder die Belichtungszeit zu großzügig bemessen und das Bild unscharf, lernen Sie am besten daraus und können es beim nächsten Versuch besser machen. Haben Sie daher keine Scheu vor Fehlern oder der Technik der Kamera. Im schlechtesten Fall gefällt Ihnen das Foto nicht und Sie nehmen einen neuen Anlauf.

Tipp 5: In gute Objektive investieren

Der Kamerabody ist die eine Sache, doch die Objektive sind das Herzstück der Fotografie. Bedeutet: Der Kamerabody ist meist günstiger als die zugehörigen Objektive. Davon gibt es jede Menge. Sie unterscheiden sich hinsichtlich Technik, Preis und Kompatibilität. Grundsätzlich gilt: Achten Sie auf die Fassung Ihrer Kamera. Bei der Kompaktkamera von Sony erkennen Sie passende Objektive beispielsweise daran, dass Sie die Bezeichnung "E-Mount" tragen. Denn nicht jeder Kamerabody passt zu jedem Objektiv. Abgesehen davon, entscheidet über die Wahl des Objektivs, welche Motive Sie aufnehmen wollen. Wer viel und gern Landschaften fotografiert, braucht ein Weitwinkelobjektiv, wer gern aus der Ferne knipst, um zum Beispiel Tiere vor die Linse zu bekommen, fährt gut mit einem Teleobjektiv und wer am liebsten Portraits schießt, setzt am besten auf ein Objektiv mit offener Blende.

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