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Schwarzmeerflotte Russisches Kriegsschiff sinkt nach Kollision mit türkischem Frachter

Zerstörer Liman
Der russische Aufklärer Liman
© Efrem Lukatsky/AP
Ein Marineaufklärer der russischen Schwarzmeerflotte ist vor der türkischen Küste mit einem Frachter zusammengestoßen und gesunken. Die Küstenwache rettete alle 78 Besatzungsmitglieder.

Nach dem Zusammenstoß mit einem Vieh-Frachter im Schwarzen Meer ist ein russisches Marineschiff vor der türkischen Küste gesunken. Die türkische Küstenwache habe alle 78 Besatzungsmitglieder des russischen Schiffes in Sicherheit gebracht, meldete die russische Agentur Tass am Donnerstag unter Berufung auf die Küstenwache. Tote oder Vermisste gebe es nicht. Das russische Verteidigungsministerium teilte Agenturen zufolge mit, der Vorfall habe sich im Südwesten des Schwarzen Meeres etwa 40 Kilometer vom Istanbuler Bosporus ereignet. Verletzte habe es nicht gegeben.

Demnach handelte es sich um ein Aufklärungsschiff. Der Zusammenstoß mit einem zivilen Schiff habe ein Loch in den Rumpf unterhalb der Wasserlinie geschlagen.

8000 Schafe an Bord des Frachters

Die türkische Nachrichtenagentur Andolu berichtete, der Vieh-Frachter sei unter der Flagge des westafrikanischen Staates Togo gefahren. Nach Angaben des Senders NTV war der Frachter mit einer Ladung von mehr als 8000 Schafen auf dem Weg von Rumänien nach Jordanien. Das Frachtschiff sei nicht beschädigt worden und die Tiere wohlauf.

Starker Nebel wird laut NTV als Unfallursache vermutet. Dies wurde von offizieller Seite zunächst nicht bestätigt. Laut Anadolu drückte der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim seinem Amtskollegen Dimitri Medwedew sein Bedauern aus.

tis DPA

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