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Unabhängiger Skitest: Hier finden sind Sie alles über die besten Ski der Saison 2017/2018

Gute Ski müssen nicht teuer sein. Unser großer unabhängiger Skitest zeigt, welcher Ski zu welchem Fahrer passt. Im Trend sind Leichtbau, Damen-Ski und Freeride light.

So wie auf dem Bild fahren die wenigsten, doch so wird getestet, um die Fähigkeiten des Ski zu ermitteln.

So wie auf dem Bild fahren die wenigsten, doch so wird getestet, um die Fähigkeiten des Ski zu ermitteln.

 In den letzten Jahren hat sich die große Ski-Innovation Rocker auf breiter Front durchgesetzt. Taillierung (Carver) und Rocker-Bogen erleichtern das Eindrehen des Skis in den Schwung. Die Fahrt in die Kurve erfordert weniger Kraft. Entscheidend für die meisten Urlauber: Man braucht auch weniger technisches Können. Mit Rocker lassen sich Ski schneller und mit weniger Anstrengung drehen, weil in der Grundhaltung weniger Fläche aufliegt. Legt man sie aber auf die Kante, streckt sich der Ski. Überschätzt sich der Skifahrer nicht bei Gefälle und Tempo, lässt sich ein moderner Allrounder auf präparierter Fläche kinderleicht drehen.

Und doch verändern sich die Ski von Saison zu Saison. Das liegt daran, dass ein Ski heute eben kein einfaches Brett mehr ist - sondern seine Elastizität einem komplexen Materialaufbau verdankt. Heinrich Sklorz, Skilehrer und Leiter des unabhängigen Skitests Carving 2000, freut in der Saison 2017/18 vor allem über den Schnee zum Saisonbeginn. "Die richtigen Ski sind wichtig, aber in diesem Jahr ist der wunderbare Schnee noch wichtiger - für jeden, dem der Sport am Herzen liegt." Nach den schneearmen vergangenen Jahren ist ein weißer Saisonauftakt besonders wichtig. "Alle großen Skigebiete können heute perfekt Kunstschnee machen. Aber wie sieht das aus? Eine weiße Bahn und sonst keine Schneeflocke."

Neuerungen für den normalen Kunden

Die Neuerungen der Saison werden nicht von Nischenprodukten geprägt, sondern sind beim Ski für Jedermann angekommen. "Natürlich gibt es Ski für echte Freerider oder auch sehr schnelle Läufer, aber im Fokus steht der normale begabte Kunde." Und der wünscht einen Allrounder, der in verschiedenen Richtungen ausgeprägt sein kann. "Wer einen eigenen Ski kauft, möchte auch, dass er für alle Situationen passt. Das heißt er muss auf der Piste und auch daneben laufen," urteilt Sklorz.

Im Trend ist nach wie vor "Freeride light". Die Euphorie über echtes Freeride ist etwas verflogen - nur die wenigsten stürzen sich den Hang hinab und springen dann durch die Wälder. "Doch die Fahrer erwarten, dass die Ski auch abseits der präparierten Piste gut laufen. Das brauchen nur ein paar Meter daneben sein, aber das muss funktionieren."

Größter Treiber der Veränderung sind die Damen- oder Lady-Ski. Früher war der Damen-Ski ein Nischenprodukt, heute nimmt es die Hälfte des Angebots ein. Die Zeiten, dass es sich beim Damen-Ski um einen gemütlichen Anfängerski mit femininen Dekor gehandelt hat, sind lange vorbei. "Das Dekor unterscheidet sich weiterhin deutlich. Die Optik ist feiner, nicht so grell und plakativ wie bei den Herren-Ski. Aber technisch deckt der Damen-Ski die ganze Palette ab."

Leichtbau treibt die Entwicklung an

Innovativ waren die Frauen beim Leichtbau. "Ein geringes Gewicht ist den Damen wichtig. Die ganze Ausrüstung darf nicht zu schwer werden. Technisch ist das sehr anspruchsvoll, wenn ein Ski mit Bindung nur etwas über ein Kilogramm wiegen soll. Die Ski müssen auch bei hohem Tempo stabil laufen, aber dürfen nichts wiegen. Inzwischen werden sogar Materialen aus der Textilindustrie wie Flachs eingesetzt."

Beim normalen Verbraucher dominiert der Allmountain-Ski. "Ein Typ, der sehr vielseitig ist und selbst im Gelände gut läuft." Der ganze Markt reagiert auf die Aufrüstung der Skigebiete. "Es gibt immer mehr Kunstschnee. Selbst wenn Schnee fällt, werden heute die Gletscher beschneit. Die Gebiete sammeln das Wasser und bringen es als Schnee wieder auf die Gletscher auf." Dadurch soll auch das verstärkte Abschmelzen im Sommer ausgeglichen werden. Doch perfekter Schnee plus präparierte Oberflächen machen die Pisten schneller. Der Ski bremst nicht im Pulver, also muss auch ein Ski für den nicht so sportlichen Fahrer im Hang viel Griff aufbauen können. Gleichzeitig soll er aber auch im gemäßigten Gelände auf Pulver laufen können.

Ganz billige Ski lohnen nicht

Wie schon in den letzten Jahren sind die Preise stabil geblieben. "Sehr hochwertige Rennski kosten 700 bis 900 Euro. Über 1000 Euro gibt es eigentlich kaum Modelle im Handel und wenn sind das Lifestylemarken." Gute Ski gibt es mit Bindung ab 350 bis 400 Euro, sagt Heinrich Sklorz. Noch günstigere Einsteigerski sparen dann aber deutlich am Material. Der billige Ski wird schwerer, hat wenig Elastizität. In der Folge lässt er sich schwerer eindrehen und beginnt bei hohem Tempo zu flattern. "Für den Laien ist das sehr schwer zu beurteilen. Dem Dekor sieht man die Qualität des Skis nicht an." Der aufwändige Teil verbirgt sich unsichtbar unter der Oberfläche.

Den ausführlichen Test der einzelnen Modelle finden Sie unter den Links am Ende des Textes.

Ausschnitt aus dem Skitest

Ausschnitt aus dem Skitest

Den ganzen Ski-Test mit ausführlichen Bewertungen aller getesteten Ski finden Sie unter diesem Link.


Klicken Sie hier gelangen Sie zu einem Pdf-Dokument des gesamten Text von Skitest-Carving 2000.





Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.