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Krieg der Zukunft: Star-Wars-Kampfanzug - so sieht der Terminator aus Russland aus

In Moskau wurde der Soldat der Zukunft vorgestellt. Der Prototyp erinnert an die Sturmtruppen aus den Star-Wars-Filmen und soll den Infanteristen der nächsten Generation zu einer mächtigen Figur auf dem Gefechtsfeld machen.

Sieht zum Fürchten aus. Der Kampfanzug der Zukunft.

Sieht zum Fürchten aus. Der Kampfanzug der Zukunft.

Der in Moskau gezeigte Prototyp eines Kampfanzugs ist kein serienreifes Militärmodell, aber auch keine reine Zukunftsvision. Zumindest mit der Einführung von Teilen der Ausrüstung wird in den Jahren nach 2020 gerechnet. Gezeigt wurde das Modell von der Nationaluniversität für Wissenschaft und Technik – ein Institut mit einer langen Tradition in der Entwicklung von Waffensystemen. Der Chefentwickler Oleg Chikarev sagte: "Wir zeigen hier unsere Vision des Kampfanzuges, den wir in den nächsten Jahren entwickeln wollen."

Der Helm soll eine permanente Datenverbindung ermöglichen.

Der Helm soll eine permanente Datenverbindung ermöglichen.

Wesentliches Moment ist ein sogenanntes Exo-Skelett. Die außenliegenden Verstärkungen von Rumpf und Beinen – beim Modell aus Titan – sollen durch Elektromotoren Kraft und Geschwindigkeit des menschlichen Körpers verstärken. Soldaten können damit schneller laufen und höher springen als der trainierteste Sportler – und das in voller Ausrüstung. Ohne Anstrengung können Infanteristen so schwere und wirksamere Waffen transportieren. An derartigen Entwicklungen arbeitet das Militär auf der ganzen Welt. 

Brust, Rücken und Teile der Gliedmaßen werden durch kleine Plättchen geschützt. In diesem Anzug ist Body-Armour bereits im Grunddesign enthalten und muss nicht - wie heute – als zusätzliche Weste übergezogen werden. Ziel ist es, mit neuartigen Materialen – in der Diskussion ist High-Tech-Keramik - einen besseren Schutz bei geringerem Gewicht und Ausmaßen zu erreichen.

Neben dem Exo-Skelett ist der vollintegrierte Helm das Herzstück des Kampfanzuges. Er erinnert an eine Mischung aus Science-Fiction-Film und Motorrad-Helm. Natürlich soll er den Kopf des Soldaten schützen, grundsätzlich wird auch über eine eingebaute Filtermaske geatmet.

Die wirklichen Neuerungen sind allerdings die elektronischen Features. Nachtsichtgerät und Kameras sind Standard. Ziel ist es darüber hinaus, dem Soldaten weitere Informationen in das Display etwa von Drohnenkameras einzublenden.

Kein funktionsfähiges Modell

In Moskau weiß man auch, wie man Aufmerksamkeit erzeugt. Um eine möglichst erschreckenden Eindruck zu erzeugen, wurden die technischen Teile des Anzugs in Anthrazit-Schwarz gestaltet.

Auffällig ist allerdings, dass es sich um eine rein statische Präsentation des Anzuges handelt – weder Elektronik noch Exo-Skelett wurden in Aktion gezeigt. Niemand weiß, ob dieses Modell das Rennen bei der Ausrüstung der Streitkräfte macht. 

Das russische  Militär arbeitet auf jeden Fall am Kampfanzug der Zukunft. Bereits gezeigte Modelle des offiziellen Kampfanzuges "Ratnik-3" besitzen ebenfalls Exo-Skelette, ähneln aber in der Erscheinung stärker herkömmlichen Uniformen.  2016 bestätigte Oberst Alexander Romanyuta, Vorsitzender des Militär-Wissenschafts-Komitee des Heeres, beim Seminar "Kampfanzug. Ein Blick in die Zukunft", dass man sich mit High-Tech-Materialien, Exo-Skeletten und einer permanenten Datenverbindung zu jedem Soldaten beschäftigt.

Der Soldat braucht Strom

Im Fachblog "War Is Boring" wies James Simpson auf das Hauptproblem aller Ausrüstungen dieser Art hin: die Energie. Elektronik und vor allem das Exo-Skelett verbrauchen Strom, der nach Lage der Dinge aus einer Batterie stammt. Sollte der Strom versiegen, wäre der Anzug nicht nur nutzlos, er würde den Soldaten durch sein Gewicht extrem behindern. Selbst unter besten Voraussetzungen könnte eine Batterieladung den Anzug nicht mehrere Tage lang mit Energie versorgen. Insbesondere schwere Exo-Skelette, die Lasten von bis zu 300 Kilogramm bewegen sollen, wären nur wenige Stunden einsatzbereit. 

Der in Moskau gezeigte Anzug könnte eine Antwort auf das Dilemma sein. Ist man bereit auf Herkulesaufgaben zu verzichten, könnte ein leichter Anzug in Alltagssituationen nur eine energiesparende minimale Unterstützung liefern und eine stärkere Unterstützung für "Superkräfte" nur im Gefecht bereitstellen. Doch für beide Varianten benötigt der Soldat der Zukunft nicht nur Munition, es ist auf einen Nachschub von Batterien angewiesen, die ihn in der vordersten Linie erreichen müssen. 

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.