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Anti-Raser-Spot aus Belgien Willkommen auf der eigenen Beerdigung

"Die Kampagne in voller Länge" bei Youtube
Diese Menschen sind auf dem Weg zu einer Verabredung mit Freunden. Doch vor Ort erwartet sie eine makabere Überraschung. Der Grund: Sie sind zu schnell gefahren. Gefilmt von versteckten Kameras befinden sich die unfreiwilligen Protagonisten plötzlich inmitten trauernder Freunde und Familienmitglieder. Sie sind Gast auf ihrer eigenen, fiktiven Beerdigung. Die drastische Vorführung ist Teil einer belgischen Kampagne gegen zu schnelles Fahren. Und die nimmt nicht nur die Verkehrssünder, sondern auch deren Angehörige sichtlich mit.
Über 1,6 Millionen haben sich die provokante Kampagne bei Youtube schon angeschaut. Denn auch wenn die Zahl der Verkehrstoten in Europa kontinuierlich sinkt, lassen noch immer zu Viele Menschen ihr Leben auf europäischen Straßen. Eine der Hauptursachen: Zu schnelles Fahren. Gerade deshalb richten sich viele der Kampagnen an Temposünder. Waren solche Aktionen früher noch recht zurückhaltend formuliert, so wurden sie im Laufe der Zeit immer kreativer - und drastischer. Auch wenn der pädagogische Wert solcher Schockvideos umstritten ist, für die Verkehrssünder aus Belgien war die symbolische Bestattung mit Sicherheit eine Lektion fürs Leben.
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Stellen Sie sich vor, Sie werden zu einer Verabredung gelockt und landen auf der eigenen Trauerfeier. Genau das simuliert eine Anti-Raser-Kampagne - und filmt die unwissenden Temposünder dabei.
Von Martin Thiele

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