HOME

Lehrerin musste 4000 Euro Strafe zahlen: Verbotenes Schülergeschenk für elf Euro versteigert

Zum Abschied schenkten Berliner Abiturienten ihrer Lehrerin eine Skulptur. Die hätte sie nicht annehmen dürfen und zahlte 4000 Euro Strafe. Das Geschenk wurde nun versteigert - und brachte elf Euro.

4000 Euro sollen zusammenkommen, damit die Lehrerin davon die Strafe für ihr 200-Euro-Geschenk zahlen kann

4000 Euro sollen zusammenkommen, damit die Lehrerin davon die Strafe für ihr 200-Euro-Geschenk zahlen kann

Es ist die Schlusspointe einer wochenlangen Posse: Die Skulptur, die eine Berliner Lehrerin von ihren Schülern geschenkt bekam und für die sie teuer bezahlen musste, wurde nun versteigert - für elf Euro. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft bestätigte am Freitag Medienberichte, wonach sie im Januar bei einer öffentlichen Versteigerung von Asservaten einen neuen Besitzer fand.

Die Lehrerin hatte im vergangenen Jahr 4000 Euro bezahlt, damit ein Verfahren wegen Vorteilsnahme gegen sie eingestellt wurde. Ein Vater hatte Anzeige erstattet, weil die Frau das etwa 200 Euro teure Geschenk ihrer Abiturienten angenommen hatte.

Später zeigte sie sich einverstanden damit, dass die Behörden die Skulptur einziehen. Damit wurde der Weg für die Versteigerung frei.

Der nun erzielte Erlös von elf Euro liegt weit unter dem ursprünglichen Preis des Präsents - aber nur einen Euro über der Grenze, bis zu der Berliner Lehrer Geschenke von Schülern oder Eltern annehmen dürfen. Die Skulptur war zusammen mit Modeschmuck und Schreibwarenartikeln unter den Hammer gekommen.

mka/DPA / DPA
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.