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Studie von Elite Partner: AfD-Wähler haben öfter Sex im Auto, die der Grünen im Flugzeug und zu dritt

Wie unterscheiden sich die Sexgewohnheiten der verschiedenen politischen Lager? Was ist AfD-Anhängern in einer Beziehung wichtig und auf welche Berufe fliegen Anhänger der Grünen? Diesen Fragen geht eine Studie der Singlebörse Elite Partner nach.

Ein Paar hat Sex (Symbolfoto)

Für eine Studie wurden die verschiedenen Wählergruppen in Deutschland über ihr Paar- und Sexualverhalten befragt

Jeder vierte AfD-Wähler hatte schon einmal Sex an einem öffentlichen Ort, unter den Anhängern von CDU/CSU lediglich jeder Siebte. Grüne Wähler stehen einem Nümmerchen mit drei oder vier Beteiligten sehr offen gegenüber und SPD-Wähler sind Strandsexmuffel. Die Anhänger der Linken halten am wenigsten von der einen großen Liebe. Das sind nur einige Ergebnisse einer Studie der Online-Singlebörse Elite Partner. 6500 repräsentative Internetnutzer wurden dafür im Oktober/November 2016 befragt. Die absoluten Zahlen der jeweiligen Partei-Wähler gibt das Portal allerdings nicht an. Elite Partner weist aber auf Anfrage des stern darauf hin, dass diese Gruppen nicht repräsentativ gewichtet worden sind. Es ist also zum Beispiel nicht klar, wie viele Männer und Frauen in den jeweiligen Gruppen geantwortet haben.

Schon einmal Sex im Auto hatten demnach vor allem AfD-Wähler (43 Prozent), gefolgt von Anhängern der Grünen (42) und denen der Linken (41). An der Spitze liegen AfD-Wähler auch bei der Frage, ob sie schon einmal mit einem Ex-Partner zusammen gekommen sind (24). Bei den anderen Parteien geben dies lediglich 14 bis 19 Prozent an. Dem AfD-Wähler ist "guter Sex" in einer Beziehung sehr wichtig (84), allerdings auch unter den anderen Parteien (77-82).

FDP-Wähler gehen am liebsten im Urlaub fremd

Sex beim ersten Date haben demnach vor allem Wähler der FDP (32). Der Studie zufolge sind sie auch diejenigen, die am meisten fremdgehen (25), dicht gefolgt von der AfD (24). Am niedrigsten war der Wert bei Unionswählern (16) und denen der Linken (18). 

Für eine Affäre oder ein One-Night-Stand nutzen die FDP-Wähler am liebsten einen Urlaub (20) oder den Arbeitsplatz (19). Sex mit mehreren Personen gleichzeitig hingegen scheint nicht so das Ding der Liberalen zu sein. Lediglich 6 Prozent geben an, dies bereits getan zu haben. Ganz anders bei den Grünen: 17 Prozent hatten bereits einen Dreier oder Vierer, bei den Linken immerhin 13. Bei der AfD offenbar tabu: Sex mit einem guten Freund (10). Bei den anderen Parteien schwankten die Angaben zwischen 14 (Union) und 19 Prozent (SPD/Linke).

AfD-Wähler haben keine Toleranz für Sexflauten

Eine "länger anhaltende Sexflaute" ist für viele AfD- und FDP-Wähler (27) ein Trennungsgrund. Hier am tolerantesten zeigen sich Anhänger der Linken (19) und der Union (21). AfD-Anhänger sind besonders offen für neue Sexpraktiken oder Rollenspiele in einer Beziehung (66). Auch grüne Wähler (65) und die der FDP (63) sehen sich als besonders experimentierfreudig.

Bei der Umfrage ging es nicht ausschließlich ums Thema Sexualverhalten. Ebenfalls abgefragt wurden etwa beliebte Berufe bei der Partnerwahl. Psychologen und Therapeuten kommen bei weiblichen Wählern von AfD und FDP (8) im Vergleich zu den anderen Parteien (15-23) besonders schlecht weg. Eine Besonderheit von AfD-Wählern, egal ob Männlein oder Weiblein, ist offenbar eine Abneigung gegen Journalisten. Obwohl diese Gruppe von den meisten anderen Parteien bei rund jedem Dritten als attraktiver Beruf genannt wird, liegen die Zahlen bei AfD-Anhängern lediglich bei rund 16 Prozent. Bei weiblichen Wählern von AfD und der Linken liegen Handwerker hoch im Kurs, ansonsten mit Ärzten und Architekten die üblichen Verdächtigen. Auf Ärztinnen scheinen auch die meisten männlichen Befragten zu fliegen, unter den AfD-Wählern auffällig viele auch auf Krankenschwestern.

Grünen-Wähler würden für Partner Vegetarier werden

Für rund jeden vierten AfD-Wähler ein Trennungsgrund ist übrigens, wenn sich der Partner "äußerlich stark verändert", zum Beispiel, wenn "er an Gewicht zunimmt". Für eine Paartherapie - um eine Beziehung zu retten - wären lediglich 28 Prozent der AfD-Wähler bereit. Dieser Wert ist bei den Anhängern der Grünen am höchsten (59).

Dass der Partner die eigene politische Einstellung teilt, ist für Anhänger der Linken (60) besonders wichtig, gefolgt von denen der Grünen (52) und der AfD (45). Bei Unionswählern gaben dies lediglich 36 Prozent an.

Die Umfrage förderte auch Skurriles ans Tageslicht: So bevorzugt jeder Fünfte Unionswähler einen Heiratsantrag vom knieenden Partner, bei AfD und CDU/CSU ist es acht Prozent wichtig, dass die Eltern vorher zugestimmt haben. Und rund 20 Prozent der Grünen-Wähler würden für ihren Partner "die Ernährung umstellen, zum Beispiel Vegetarier werden".

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