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Gesundheitskarte: Der Testlauf beginnt

Die neue elektronische Gesundheitskarte hat ein Foto, einen Chip - und funktioniert auch nicht anders, als die bisherige Versichertenkarte. In der Testphase sollen sie aber nach und nach Notfalldaten und elektronische Rezepte aufnehmen.

Mit einem Jahr Verspätung starten an diesem Montag die ersten Praxistests der elektronischen Gesundheitskarte. In Testregionen in Schleswig-Holstein und Sachsen erhalten die ersten freiwilligen Teilnehmer des Feldversuchs die neue Karte. Die mit Foto und Chip versehene Karte funktioniert zunächst aber nicht anders als die bisherige Versichertenkarte. Nach und nach soll sie unter anderem Notfalldaten und elektronische Rezepte aufnehmen und später einmal als Schlüssel für eine elektronische Patientenakte dienen. Die Hightechkarte gilt als das bisher größte deutsche IT-Projekt; 2008 sollen alle rund 80 Millionen gesetzlich und privat Versicherten damit ausgestattet sein.

Während der Testphase werden zunächst die ersten 10.000 gesetzlich Versicherten mit der neuen Chipkarte in den Modellregionen Flensburg und Zittau ausgestattet. Sie spielen "Versuchskaninchen" und erproben die nach und nach hinzukommenden Funktionen in Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäusern. Von der Karte verspricht sich die Regierung Einsparungen in Bürokratie und Verwaltung, aber auch einen schnelleren Zugriff auf medizinische Daten und eine größere Sicherheit für die Patienten.

Ende 2008 haben sie alle

Nach den Plänen des Gesundheitsministeriums soll die Karte dann bis Ende 2008 flächendeckend für alle 80 Millionen gesetzlich Versicherten eingeführt werden. Eigentlich war diese Ausgabe schon für 2007 geplant - und hätte zu diesem Zeitpunkt auch weitgehend abgeschlossen sein sollen. Doch dies sei am hinhaltenden Widerstand der Selbstverwaltung der Kassen, Ärzte und Apotheker gescheitert, wie es aus dem Ministerium weiter hieß.

DPA/AP / AP / DPA

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.