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Preisvergleich: Was den Urlaub teuer macht

Das Telefonat mit den Lieben daheim, der Ersatz für die vergessene Sonnenbrille, ein Cappuccino beim Stadtbummel - all das belastet die Urlaubskasse. Je nach Land kann es richtig teuer werden, wie ein Vergleichstest ergab.

Von Karin Spitra

Wer in die Türkei fährt, sollte die Sonnencreme besser von daheim mitbringen, sonst wird's richtig teuer. Bis zu 14,76 Euro kostet den Vergesslichen dort der Sonnenschutz. Im Vergleich dazu: ein gängiges Produkt ist in Deutschland meist schon für 8,34 Euro zu haben. Das ergab eine Untersuchung von fünfzig Produkten in vierzig Ferienorten, die der Automobilclub ADAC durchgeführt hat.

Türkei ist am billigsten

Dabei handelt es sich um alles, was im Badeurlaub außerhalb von Hotel und Anreise den Geldbeutel belastet. Also beispielsweise Essen und Trinken, eine Sonnencreme, eine Fahrt mit dem Banana-Boat oder ein Liegestuhl am Strand. Doch auch das Telefonat mit den Lieben in der Heimat, der Ersatz für die daheim vergessene Sonnenbrille, ein Cappuccino beim Stadtbummel oder das obligatorischen Eis für die Kinder wurde untersucht. Schließlich, so der ADAC, wolle man während der schönsten Zeit des Jahres auch mal etwas großzügiger sein.

Trotz der eingangs erwähnten Sonnencreme ist die Türkei nach wie vor das billigste Reiseland. So günstig ist eigentlich nur noch Urlaub an der deutschen Küste: Im ADAC-Ranking landeten die deutschen Badeorte auf Platz zwei. Beide Länder wurden als "günstiges" Reiseziel eingestuft.

Italien ist "teuer", Frankreich "sehr teuer"

Im Mittelfeld liegen Kroatien, Spanien, Griechenland und Portugal. Als "teuer" erwies sich einmal mehr Italien, "sehr teuer" sind die Ferien in Frankreich. Wenn es also heißt "Leben, wie Gott in Frankreich", sind damit wohl auch die überirdischen Preise gemeint. Denn der Produktkorb (Eis bis Luftmatratze) kostet bei der "Grande Nation" stolze 540 Euro, während in der Türkei für die gleichen Dinge nur 300 Euro gezahlt werden müssen - das sind immerhin 34 Prozent mehr als beim Testsieger Türkei.

Vergleicht man die 40 Urlaubsorte direkt miteinander, fällt die Differenz sogar noch größer aus: Zwischen Biarritz an der französischen Atlantikküste und dem günstigsten Ort Fethiye an der türkischen Riviera lagen im Test fast 62 Prozent Preisdifferenz. Deutliche Unterschiede zeigten sich auch beim Vergleich einzelner Produkte: Eine Tasse Cappuccino am Strand bekamen die Einkäufer in Kroatien für durchschnittlich 89 Cent, in Frankreich für 3,15 Euro. Die Leihgebühr für die Strandliege schlug an Frankreichs Stränden mit 12,25 Euro zu Buche - gut 10 Euro mehr als am Bosporus.

Auf an die Nordsee

In Deutschland ermittelten die ADAC-Tester die Preise in fünf Badeorten an Nord- und Ostsee. Ihr Ergebnis: Am günstigsten urlaubt man in St. Peter-Ording, gefolgt von Boltenhagen und Heringsdorf (Usedom). Mit der Note "durchschnittlich" auf den Plätzen folgen Norderney und Fehmarn, unter anderem weil es hier trotz überwiegend moderater Kosten nur in der Kategorie "Kommunikation und Foto" das Prädikat "sehr günstig" gab. Einige Dinge aus dem ADAC-Warenkorb waren in deutschen Badeorten sogar so preiswert wie sonst nirgends in Europa: zum Beispiel die Sonnencreme für durchschnittlich nur 8,34 Euro oder der Film für den Fotoapparat. Der kostete bei uns 3,13 Euro, in Frankreich 6,06 Euro und damit fast das Doppelte.

Die Tester packten einen Warenkorb 'typischer Urlaubsausgaben' und verglichen so die Preise für 50 Produkte aus sechs Kategorien.
Gesundheit und Körperpflege: Duschgel, Herrenhaarschnitt, Insektenschutzmittel, Kopfschmerz-Tabletten, Sonnenschutzcreme, Waschmittel für Handwäsche, Zahnpasta
Kommunikation und Foto: Anruf aus dem örtlichen Festnetz ins heimische Festnetz, Ansichtskarte, Batterien, Bild-Zeitung, Film für Fotoapparat, Reiseführer, Roaming-Gebühr
Essen und Trinken: Abendessen, Bier, Cappuccino, Coca-Cola, Eis, Imbiss, Mineralwasser, Obst, Pommes frites, Schokoriegel, Wein
Sport und Freizeit: Besuch im Aquapark, Fahrt mit dem Banana-Boat, Leihgebühr für Fahrrad, Strandliege und Surfbrett, Internet-Nutzung, Kinobesuch, Minigolf-Spielen, Tennis-Spielen
Mobilität: Benzin, Strafe für Falschparken, Kosten für Mietwagen, Leihgebühr für Motorroller, Parkgebühr, Taxifahrt
Shopping: Gebühr für EC-Karten-Abhebung, Flip-Flops, Kinderbadespielzeug, Luftmatratze, Parfum, Musik-CD, Sonnenbrille, Sonnenhut, Souvenirtasse, T-Shirt

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(