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REFORMSCHULE: Managerin mit cleveren Ideen

Wie Enja Riegel die Helene-Lange-Schule in Wiesbaden in Schwung gebracht hat

Enja Riegel leitet die Helene-Lange-Gesamtschule in Wiesbaden wie eine Managerin: Wenn ein Lehrer nicht ins Team passt, legt sie ihm auch mal nahe zu gehen. Seit 1986 hat sie aus dem ehemaligen Gymnasium eine bundesweit anerkannte Reformschule gemacht. Die Kernpunkte sind:

Lehrerteams:

Von der 5. bis zur 10. haben die Kinder den gleichen Klassenlehrer und werden von einem Lehrerteam unterrichtet. Das Team forstet die Lehrpläne durch und legt Themen sinnvoll zusammen. So vermeidet man etwa, dass in Physik Optik unterrichtet wird, das Auge in Biologie aber erst sechs Monate später drankommt.

Projektarbeit:

Über Monate arbeiten die Kinder fächerübergreifend an einem Thema, etwa »Wasser«. Sie untersuchen Wasserproben, komponieren Wassermusik, lesen Theodor Storms »Schimmelreiter« und fahren zum Abschluss auf Exkursion an die Nordsee.

Präsentation:

Noten sind nicht das einzige Feedback für die Kinder. Sie präsentieren ihre Arbeiten, damit andere sie verstehen und sie schön finden. Und damit sie stolz sind auf ihre Leistungen.

Qualitätskontrollen:

Die Schule bilanziert regelmäßig die Leistungen ihrer Schüler und hat die Universität Jena mit einer Evaluation beauftragt. Auch bei »Pisa« hat die Schule mitgemacht. Die Sonderauswertung erwartet sie für das kommende Jahr.

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