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"All you can eat": Sein Hunger war zu groß: Triathlet erhält Hausverbot in Running-Sushi-Lokal

Ein Mann betritt ein "All you can eat"-Lokal. Eineinhalb Stunden und gut hundert Teller Sushi später will er zahlen... Was wie der Anfang eines schlechten Witzes klingt, hat für einen Leistungssportler in Landshut zum Hausverbot geführt. 

Landshut Sushi "All you can eat"-Buffet

Hundert Portionen Sushi hat ein Leistungssportler in einem asiatischen Restaurant in Landshut verputzt (Symbolbild)

Picture Alliance

Sushi "all you can eat" - diese Aufforderung hat ein Leistungssportler aus Landshut wörtlich genommen. Als Jaroslav Bobrowski am vergangenen Wochenende mit seiner Freundin in einem asiatischen Restaurant in Niederbayern Essen ging, brachte er ordentlich Hunger mit. 

In den gut eineinhalb Stunden, in denen der Triathlet das Running-Sushi-Buffet des Lokals genoss, häufte er eine beachtliche Menge an Tellern auf seinem Tisch an. Schließlich waren es so viele, dass die Kellner sie scheinbar nicht mehr abräumen wollten, beschreibt Bobrowski die Situation gegenüber dem "Donaukurier". Er habe sich schon gefragt, ob man ihn darauf hinweisen wolle, dass er einfach zu viel esse. Wie recht er mit seiner Vermutung hatte, zeigte sich wenig später.

Bis zu 100 Teller Sushi: "Das ist nicht normal" 

Als der 30-Jährige, der bereits am Ironman-Wettbewerb teilgenommen hat, die Rechnung begleichen wollte, wurde ihm mitgeteilt, dass er ab sofort Hausverbot habe, heißt es in dem Bericht weiter. Sein ungewöhnlich großer Appetit würde für die Chefin des Restaurants zu teuer werden. 

Gegenüber der Lokalzeitung bestätigte das Lokal den Vorfall: "Der Herr war schon öfters da. Er ist uns aufgefallen, weil er beim Running Sushi bis zu 100 Teller isst. Das ist nicht normal", wird ein Angestellter zitiert. Da Bobrowskis Appetit den der sonst üblichen 25 Teller deutlich übersteigt, zeigte sich der Mann besorgt darüber, ob die anderen Gäste satt würden.

Der Sportler ist sich durchaus bewusst, dass er ungewöhnliche Mengen zu sich nimmt. Aufgrund einer speziellen Diät esse er 20 Stunden am Tag nichts, in den restlichen vier Stunden dafür umso mehr. Dies ist auch schon in einem anderen asiatischen Restaurant aufgefallen, schreibt der "Donaukurier". Dort habe man Bobrowski gefragt, ob er nicht noch ein Getränk bestellen wolle. Für den jungen Mann eine faire Übereinkunft. Sein Sushi wird er künftig wohl immer nur dort bestellen (dürfen).

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fri