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Dänische Delikatessen: Schlemmen wie das Kronprinzenpaar von Dänemark

Kronprinzessin Mary und Kronprinz Frederik von Dänemark besuchen Deutschland. Sie präsentieren nicht nur ihr Land, sondern auch dänische Speisen. Was die Royals wirklich essen, erfahren Sie hier.

Kronprinzessin Mary und Kronprinz Frederik von Dänemark nahmen im Rahmen ihres Deutschland-Besuchs am "Tasty Seminar" teil - links steht Thorsten Schmidt, Küchenchef des Restaurants Malling & Schmidt (Aarhus).

Kronprinzessin Mary und Kronprinz Frederik von Dänemark nahmen im Rahmen ihres Deutschland-Besuchs am "Tasty Seminar" teil - links steht Thorsten Schmidt, Küchenchef des Restaurants Malling & Schmidt (Aarhus).

Seit Dienstag ist das dänische Kronprinzenpaar in Deutschland, aber nicht zum Vergnügen, sondern im Dienste der internationalen Handelsbeziehungen. Unter dem Titel "Danish Living", dänisches Leben, wollen Mary und Frederik von Dänemark die deutsch-dänische Wirtschaft vertiefen. Dazu beehren sie sowohl Hamburg als auch München. Ihre Auftritte stehen ganz im Zeichen von nachhaltigem, gesundem, stilvollem, aber auch schmackhaftem Leben. Aber was schmeckt den Dänen eigentlich und wie unterscheiden sich ihre Spezialitäten von deutschen Gerichten?

Die dänische Küche ist stark von der Fischerei und Landwirtschaft geprägt. Vor allem bei Brot- und Backspezialitäten sind die Dänen den Deutschen sehr ähnlich. Dänisches Essen gilt wie auch das deutsche als besonders gehaltvoll. Bei uns vor allem bekannt sind Smørrebrød und der dänische Hot Dog - mit rot gefärbten Würstchen, den røde pølser.

Verschieden belegte Smørrebrød - eine dänische Spezialität

Verschieden belegte Smørrebrød - eine dänische Spezialität

Smørrebrød - dänisch belegtes Brot

Es gibt unzählige Variationen wie man ein Smørrebrød belegen kann, ob mit Fisch, Fleisch oder Ei - meist werden sie mit einer Sauce tartare (Majonnaise mit Zwiebeln) oder anderen Saucen bestrichen. Grundlage ist immer ein dünnes Schwarzbrot. Das gibt es vor allem zur Mittagszeit. Der Hot Dog ist ein weiterer Klassiker der dänischen Küche. Den gibt es meist mit gerösteten Zwiebeln, süß-sauren Gurkenscheiben, Ketchup, Remoulade oder süßem Senf. Die Würstchen werden entweder gegrillt oder in heißem Wasser aufgewärmt.

Fische wie Hering, Scholle, Aal und Dorsch stehen ebenfalls auf der dänischen Speisekarte. Der Labskaus, den es auch in der Hamburger Küche gibt, zählt auch zu den Nationalgerichten der Dänen.

Milchprodukte wie Käse, Joghurt und auch Buttermilch haben eine besonderen Stellenwert in Dänemark: Ymer, eine Art dicker Joghurt mit ymerdrys (Roggenbrotkrümeln) zählt zum Nationalgericht der Dänen.

Und was gibt es zum Nachtisch?

Torten, süße Brötchen (boller), Zimtschnecken und -kuchen, kleine Krapfen, Lebkuchen, Plunderteigteilchen, mehrstöckige Marzipantorten - das ist nur eine kleine Auswahl an dänischen Süßspeisen. Eine Art Brotbelag, aus dünnen Schokoladenscheiben ist besonders beliebt bei Kindern, die Pålægschokolade.

dsw