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Donald Trumps Auslandsreise: Israel ging auf Nummer sicher: Hamburger, Steak und Schokokuchen für Trump

Die einzige Überraschung in Donald Trumps Menü in Israel waren die Namen. Ein Lachs-Gericht trug die ungewöhnliche Bezeichnung "Der Pfad zum Frieden", Trumps Leibgerichte hießen "A Taste of America" ...

Donald Trump

Donald Trumps Dinner bei den Netanjahus in Jerusalem war eher langweilig: Steak, Ketchup, Hamburger und Schokokuchen

Die moderne israelische Küche gilt eigentlich als der heißeste Trend in den USA, aber auch hierzulande poppen immer mehr Restaurants und Bistros mit der Küche des Nahen Ostens auf. Haya Molcho beispielsweise hat ein Gastroimperium mit ihrer israelischen Küche geschaffen. Sie besitzt fünf Restaurants in Wien, Berlin, Zürich und Hamburg. Auf ihren Tellern landen Curry-Mango-Humus, Hamushka, eine israelische Bolognese mit Humus, Lamm, Rind und einem Pesto aus Koriander und Chili. Nicht wegzudenken sind außerdem die eingelegten Zitronen. Die Küche des Nahen Ostens bietet keine kulinarischen Grenzen.

Die Küchenchefs, die das Menü für den US-Präsidenten Donald Trump in Israel zubereiteten, gingen aber auf Nummer sicher. Sie wissen, dass der 70-Jährige Milliardär die einfachen und für ihn bekannten Gerichte schätzt. Schon die Saudis erfüllten Trumps Sonderwunsch nach einem durchgebratenen Steak mit Ketchup. In Israel musste der US-Präsident nicht einmal danach fragen.


Das einzig Spannende waren die Namen der Gerichte

Am Montagabend dinierte Trump zu Hause beim israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und seiner Frau Sara in Jerusalem. Der populäre Küchenchef Segev Moshe servierte Hamburger, Steak und Schokoladenkuchen. "Es war den Netanjahus wichtig, dass sich der Präsident Zuhause fühlte", sagte Moshe gegenüber der israelischen Nachrichtenseite "Haaretz".

So konservativ und gar langweilig das Menü auch daher kam, der Küchenchef versuchte ein wenig Pepp mit den Namen der Gerichte auf die Speisekarte zu bekommen. Etwas ironisch verbarg sich beispielsweise hinter "A Taste of America" Hamburger mit Rote-Bete-Ketchup, Senf-Aioli und Chips aus Reis und Grünkohl. "The Path to Peace", also "der Pfad zum Frieden" war ein Lachs-Gericht, "Lifting the World" Trumps Lieblingsgericht: Steak mit einer Barbecue-Sauce. Der krönende Abschluss nach vielen weiteren Zwischengängen war Donald Trumps Dessert-Favorit: ein klassischer Schokoladenkuchen mit einem Blatt aus Gold. Trumps Vorliebe für Schokoladenkuchen wurde über alle Grenzen bekannt, als er den Syrien-Angriff befahl. Warum? Als der US-Präsident einen der brisantesten Befehle seiner bisherigen Amtszeit erteilte, aß er Schokokuchen.

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