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eier: Spiegelei-Crostini

Es ist so weit: Verona heiratet – Franjo heißt er. Glückwunsch, Frau Feldbusch! Auf ein Wort, bevor?s losgeht: Wer dauerhaft beglücken will, muss mehr erwärmen können als Spinat. Wachteln? Nein, wir schlagen Eier vor, denn Männer mögen Eier.

Für 4 Personen

15 g getrocknete Steinpilze;

750 g Strauchtomaten; 2 kleine Zwiebeln;

2 Knoblauchzehen; 1 rote Chilischote;

2 Thymianzweige; 5 EL Olivenöl;

Salz; Zucker;

ein paar Basilikumblätter;

8 Scheiben Ciabatta (ital. Weißbrot);

8 Eier; 2 EL Butterfett

Zubereitung

Die Pilze knapp mit kochendem Wasser bedecken und 30 Minuten einweichen. Die Tomaten putzen, die Haut kreuzweise einritzen. Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, häuten und grob würfeln. Die Zwiebeln abziehen und fein würfeln. Den Knoblauch pellen. Chili putzen, längs aufschlitzen und entkernen. Knoblauch und Chili fein hacken. Steinpilze in ein feines Sieb geben, leicht ausdrücken, das Wasser auffangen. Pilze grob hacken. Thymianblättchen von den Stielen zupfen und hacken.

Steinpilze, Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Thymian in 3 EL Olivenöl andünsten. Tomatenwürfel unterrühren, 5 EL vom Steinpilzwasser dazugießen, mit Salz und Zucker würzen. Bei mittlerer Hitze unter Rühren dickflüssig einkochen. Basilikum fein schneiden und gut mit 2 EL Olivenöl vermischen.

Brotscheiben toasten. Die Eier im Butterfett braten und salzen. Erst die Sauce, dann die Eier auf die Brotscheiben verteilen und mit dem Basilikumöl beträufeln.

Zubereitungszeit: 50 Minuten

Tipp: Rührei schmeckt mit Butter am besten. Rühreier werden nicht gebraten, sondern gestockt und dürfen nicht trocken sein. Deshalb nur bei geringer Hitze garen. Milch hat im Rührei nichts verloren, wohl aber anständiges Meersalz. Das Rührei erst zum Schluss pfeffern, denn Pfeffer färbt das Rührei grau. Ein im fast fertigen Rührei zerlassenes Stück Butter schmeckt besonders gut. Wer Rührei nicht im beschichteten Topf zubereitet, hat entweder zu viel Zeit oder eine libidinöse Beziehung zum Scheuerschwamm.

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Von Michaela Pfeiffer

Foto: Hans Hansen