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Hygieneverstöße bei Lieferanten: Gammelfleisch bei Jamie Oliver – Steaks, Huhn und Burger stehen nicht mehr auf der Karte

Ein Fleischlieferant, der unter anderem Restaurants von Jamie Oliver beliefert, ist in einen Gammelfleischskandal verstrickt. Lebensmittelkontrolleure stellte massive Hygieneverstöße fest.

Jamie Oliver

Fleisch gibt es in Jamie Olivers italienischer Restaurantkette erstmal nicht. Zumindest nicht von einem bestimmten Lieferanten.

Als Gastronom muss man sich auf seine Lieferanten verlassen können. Sei es der Obst-, Gemüse-, Getränke- oder Fleischlieferant. Jamie Oliver kann das seit Montag nicht mehr. Sein Fleischlieferant Russell Hume ist in einen großen Hygieneskandal verwickelt. Das Fleischunternehmen ist eigentlich bekannt für sein gutes Fleisch und beliefert die Gastronomie in ganz England. Jetzt haben Lebensmittelkontrolleure der "Food Standards Agency" (FSA) massive Hygieneverstöße festgestellt, es geht unter anderem um Umetikettierung, wie englische Medien übereinstimmend berichten.

Auch Jamie Olivers italienische Restaurantketten haben Fleisch des Unternehmens bezogen. Als sie von dem Skandal informiert wurden, haben sie als sofortige Maßnahme alle Fleischgerichte von der Karte gestrichen: Steaks, Huhn und Burger. "Alle Fleischprodukte von Russell Hume wurden sofort entfernt, nachdem wir am Montag informiert wurden. Das war am Tag bevor die FSA empfahl, das Fleisch zu vernichten. Wir haben auch sofort den Lieferanten gewechselt", sagte ein Sprecher von Jamie's Italian dem "Telegraph"

Lieferant belieferte nicht nur Jamie Oliver 

 Russell Hume hat nicht nur Restaurants beliefert, sondern auch Schulen und Pflegeeinrichtungen, was den Skandal umso größer macht. Die FSA beschreibt die Zustände bei Russell Hume als "schwerwiegende Nichteinhaltung der Lebensmittelhygienevorschriften". Das Unternehmen hat sich bislang als Lieferant für qualitativ hochwertiges Fleisch beschrieben. 2015 lag der Umsatz bei 129 Million Pfund (etwa 148 Million Euro). Sprecher des Unternehmens äußern sich zu dem Vorwurf der Missachtung von Hygienevorschriften, dass sie einige Produkte zurückrufen. Dies habe aber nichts mit der Qualität zu tun, sondern mit einer falschen Etikettierung. Es sei nur eine Vorsichtsmaßnahme, das Fleisch könne mit gutem Gewissen gegessen werden. Die Homepage des Fleischlieferantens ist zurzeit nicht mehr zu erreichen. 

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.