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Gut zu wissen: Was ist das Weiße, das beim Lachs austritt – und darf man es mitessen?

Wer Lachs in der Pfanne brät, stellt schnell fest, dass weiße Flüssigkeit aus dem Fischfleisch austritt. Worum handelt es sich dabei? Ist es Fett, ist es etwas anderes - und kann man es bedenkenlos essen? Wir geben Antworten.

Lachs

Das Weiße am Lachs ist zwar nicht schön, aber ungefährlich

Wer sich ab und zu ein schönes Lachsfilet oder anderen Fisch gönnt, kennt vermutlich dieses Mysterium: Sobald der Lachs in der Pfanne brutzelt, tritt eine weiße Flüssigkeit aus dem Fischfleisch. Manchmal ist sie dickflüssig, manchmal schaumig. Aber wobei handelt es sich dabei? Ist es Fett oder gar gefährlich?

Weder noch. Die weiße Flüssigkeit ist ein Protein, das sogenannte Albumin. Wenn die Muskelfasern des Fischs erhitzt werden, ziehen sich diese zusammen und drücken das flüssige Albumin an die Oberfläche des Fischfleischs. Erreicht das Eiweiß dann eine Temperatur von etwa 60 Grad, wird das Protein fest und weiß. Gefährlich ist das zwar nicht, aber die käsige Ablagerung sieht natürlich unschön aus, zudem verliert der Fisch an Saftigkeit.

Häufig findet man die fest gewordenen Proteine am Fisch, wenn dieser geräuchert oder gegart ist, oder aber in der Dose beispielsweise beim Thunfisch.

Wann ist der Lachs gar?

Wer Fisch in der Pfanne brät und sich nicht sicher ist, wann der Fisch gar ist, sollte nicht darauf warten bis das Albumin austritt. Besser mit einem Messerstich den Garzustand feststellen. Ein Beispiel: Ist der Lachs im Kern glasig, ist das ein gutes Zeichen. Ist er aber durch und durch lichtundurchlässig, haben Sie den Fisch überkocht.

So verhindern Sie die käsige Ablagerung

Wenn Sie die weißen Ablagerungen als störend empfinden, wischen Sie die Flüssigkeit einfach mit einem Küchenpapier ab. Es gibt aber noch einen anderen Trick: Legen Sie den Lachs für wenige Minuten in ein Salzbad bevor Sie den Fisch kochen. Das Salz trennt die Muskelfasern an der Oberfläche. Diese werden zwar fest beim Kochen, ohne aber das Protein Albumin abzusondern. Das Salzbad würzt zudem den Fisch, sie müssen den Lachs vor dem Garvorgang also nicht mehr salzen.

Wie man Lachs brät, so dass er nicht austrocknet, können Sie hier sehen.

Sterneküche für zu Hause : Gebeizten Lachs wie ein Gourmet in der eigenen Küche machen
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.