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Tipps aus der Profi-Küche Wie kriegt man Salat so hin, dass er wirklich schmeckt?

Mit diesen Ticks schmeckt der Salat endlich auch Zuhause
Mit diesen Ticks schmeckt der Salat endlich auch Zuhause
© Getty Images
Es gibt Fragen, die stellt sich jeder Hobbykoch: Wie bereitet man beispielsweise Salat zu, der satt und glücklich macht? Sternekoch Paul Ivic kennt die Antwort.

Was können wir von Spitzenköchen für zu Hause lernen? Diese Frage zieht sich durch 208 Seiten in Stefanie Hiekmanns Buch "Nachgefragt: 30 Spitzenköche verraten ihre Küchengeheimnisse". Natürlich ersetzen die Interviews mit den bekannten Küchenmeistern keine Koch-Ausbildung – dafür liefern sie praktisches und geballtes Profiwissen für Hobbyköche zu Hause. 30 bekannte Spitzenköche aus den besten Restaurants Deutschlands, Österreichs und der Schweiz plaudern aus dem Nähkästchen und verraten die besten Tipps zu ihren persönlichen Lieblingsgerichten und Signature Dishes.

Mehr Geheimnisse von den Spitzenköchen in "Nachgefragt". Die Autorin Stefanie Hiekmann ist zur Zeit übrigens auch in der Jury der ZDF-Kochshow "Stadt, Land, Lecker" (samstags, 15.15 Uhr) zu sehen. Das Buch erschien im EMF-Verlag. 208 Seiten. 26 Euro.
Mehr Geheimnisse von den Spitzenköchen in "Nachgefragt". Die Autorin Stefanie Hiekmann ist zur Zeit übrigens auch in der Jury der ZDF-Kochshow "Stadt, Land, Lecker" (samstags, 15.15 Uhr) zu sehen. Das Buch erschien im EMF-Verlag. 208 Seiten. 26 Euro.

Wie bereitet man Salat zu, der satt und glücklich macht, Paul Ivić?

Das fängt schon beim Einkaufen an: Ein Salat, der glücklich macht, muss schmecken. Und dafür muss Salat frisch sein, richtig frisch! Salat, der drei oder vier Tage alt ist, wird nie so gut schmecken wie richtig frischer. Jedes Mal, wenn ich meine Verwandten in Kroatien besuche, dann ernten wir den Salat frisch vom Feld. Da hat er richtig Kraft und löst Emotionen aus, da schmeckt Salat nach Salat! Dann braucht es auch nicht mehr als etwas Salz, gutes Olivenöl und Zitrone – fertig! Oft wird Salat ja in irgendeiner Marinade ertränkt – das macht dann sicher nicht glücklich. Es ist besser, den Salatgeschmack hervorzugeheben und durch gute Öle zu untermalen. Olivenöl passt gut, aber auch Kürbiskernöl, Leinöl, Walnussöl – man muss einfach mal ausprobieren und vielleicht auch mit verschiedenen Essigen kombinieren.

Und wenn man dann einen Sattmacher draus machen möchte, dann kommen Käse oder Oliven mit ins Spiel. Wichtig ist immer: Den Salat gut putzen und trocknen. Dann kommt das Salz dazu, erst jetzt Öl und Essig. Und wenn man die äußeren Blätter nicht so gern verwenden möchte, dann gibt man sie in einen Mixer, ein paar Eiswürfel dazu und mixt alles mit Olivenöl, Salz und Pfeffer glatt. So entsteht eine wirklich schöne, erfrischende Creme, die sich gut als Unterlage unter dem Salat macht! 

Von Stefanie Hiekmann

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