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Ernährung in Familien: Deutsche Kinder essen immer seltener zu Hause

Kinder und Jugendliche essen immer öfter in der Kita oder Schule, und nicht mehr zu Hause, vor allem morgens und mittags, ergab eine Studie. Experten sehen diesen Wandel mit Sorge.

Deutsche Kinder und Jugendliche essen immer seltener zu Hause

Morgens gemeinsam in Ruhe frühstücken: In vielen Familien fehlt dafür die Zeit. Immer mehr Kinder und Jugendliche essen morgens und mittags in der Kita oder Schule - jedenfalls unter der Woche.

Die Deutschen verlernen nach Angaben von Konsumforschern immer mehr das Essen zu Hause. Pro Jahr nehmen sie aktuell gut drei Milliarden Mahlzeiten weniger daheim zu sich als noch vor zehn Jahren. Das entspricht einem Rückgang um 4,2 Prozent, wie die Gesellschaft für Konsumforschung am Dienstag in Nürnberg mitteilte.

Die Gründe seien vor allem zunehmende Berufstätigkeit - auch bei Müttern - und die ganztätige Kinderbetreuung in Schulen und Kitas.

Betroffen sei vor allem das Mittagessen: Nur noch gut jeder Zweite esse unter der Woche mittags zu Hause. Auch das Frühstück werde werktags immer häufiger unterwegs verzehrt. Lediglich abends essen die Deutschen weiterhin daheim.

Bei Kindern und Jugendlichen sei der Wandel besonders auffällig: Nur noch gut jeder Zweite der Sechs- bis Neunjährigen esse wochentags am Mittag zu Hause. Bei den Drei- bis Fünfjährigen seien es sogar noch weniger. Gegenüber 2005 bedeute dies einen Rückgang von 33 beziehungsweise 41 Prozent.

Irgendwann verlernen sie das Kochen

Dass die jungen Leute nicht mehr mit der Familie essen, sondern mit Gleichaltrigen, bestimme zunehmend ihr Ernährungsverhalten. "Künftige Generationen könnten das Mittagessen außer Haus, oder überhaupt das Essen außer Haus als normal und nicht mehr als besonderes Erlebnis ansehen. Irgendwann können sie vielleicht sogar nicht mehr richtig kochen und bedienen nur noch die Mikrowelle", schreiben die Konsumforscher. Solche erlernten Verhaltensweisen könne man an den heute 50- bis 70-Jährigen sehen, die ebenfalls deutlich seltener zu Hause zu Mittag essen als noch vor zehn Jahren - und das, obwohl sie es wegen der einsetzenden Verrentung eigentlich gar nicht müssten.

spo / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(