Die Zahl der Verkehrstoten in Mecklenburg-Vorpommern ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Nach 57 Todesopfern 2023 und 93 im Jahr darauf wuchs die Zahl nunmehr auf 94, wie Innenminister Christian Pegel (SPD) in Schwerin bekanntgab.
Das sei besorgniserregend, sagte der Minister. "Statistisch verlieren wir alle vier Tage einen Menschen bei einem Verkehrsunfall. Hinter jeder Zahl steht ein Schicksal."
Starkes Plus bei getöteten Fußgängern
Besonders stark stieg die Zahl der Verkehrstoten bei den Fußgängern: 18 Menschen, die zu Fuß unterwegs waren, starben Pegel zufolge 2025 bei Verkehrsunfällen. Das waren mehr als doppelt so viele wie 2024, als nach Worten des Ministers acht Fußgänger tödlich verletzt wurden.
Fußgänger gehörten zu den Verkehrsteilnehmern mit dem geringsten Schutz, so Pegel. "Der deutliche Anstieg ist ein ernstes Warnsignal." Mehr Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit sowie gezielte Schutzmaßnahmen seien zwingend notwendig.