VG-Wort Pixel

Corona-Lage "Von Normalität noch sehr weit entfernt" – Spahn sieht keinen Grund zur Entwarnung

Sehen Sie im Video: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn warnt vor mehr Kontakten zu Silvester.




Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagt am 30. Dezember 2020 zur Corona-Situation in Deutschland: "Wir erleben grad in dieser Phase der Pandemie eine Zeit der Gegensätze: den Gegensatz zwischen Licht und Schatten, den Gegensatz zwischen großer Hoffnung, Zuversicht und großem Leid. 1129 Todesfälle sind allein an diesem Morgen zu beklagen. 1129 Familien werden diesen Jahreswechsel in Trauer erleben. Diese Zahlen belegen, wie brutal dieses Virus immer noch zuschlägt. Die Infektionen und Todeszahlen zeigen aber auch, dass wir von einer Normalität, wie wir sie uns wünschen, noch sehr weit entfernt sind." - "Was es auf jeden Fall brauchen wird, ganz allgemein, ist weiterhin starke Kontaktreduzierung. Das jedenfalls als Überschrift gilt weiterhin. Und ich finde für uns alle sehr, sehr wichtig: Morgen ist ja schon Silvester, vergisst man ja gelegentlich, wie schnell das alles auch ins Neue Jahr geht. Wichtig ist weiterhin, dass das Schließen im öffentlichen Bereich nur Sinn macht für uns alle, wenn wir auch im privaten Bereich Kontakte reduzieren." - "Bin ich jedenfalls im Zweifel dafür. Lieber jetzt am Stück eine Woche zu lang als eine Woche zu wenig. Und dafür aber die Dinge auch so unter Kontrolle, dass wir dann über einen längeren Zeitraum eben auch gut mit dem Virus und dem Infektionsgeschehen umgehen können. Aber das ist ohne Zweifel Teil der Debatte Anfang nächster Woche."
Mehr
Das Robert-Koch-Institut hat erstmals mehr als 1000 Corona-Todesfälle binnen 24 Stunden gemeldet. Bundesgesundheitsminister Spahn appelliert daher an die Menschen, auch an Silvester ihre Kontakte zu verringern.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker