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Do's and Don'ts: Dem Herz etwas Gutes tun

Marathon laufen oder schwimmen gehen? Ist Stress gefährlich? Hilft Fahrradfahren? Was Herz und Adern nützt - und was schadet.

Weiter so!

Bewegen Sie sich regelmäßig. Wer pro Woche etwa 2000 Kilokalorien bei sportlichen Aktivitäten (etwa Marschieren, Radfahren oder Schwimmen) verbraucht, kann sein Herzinfarkt-Risiko halbieren.

Achten Sie auf Ihre Figur: Viele Übergewichtige haben einen erhöhten Blutzuckerspiegel. Das steigert nicht nur das Risiko für Diabetes, sondern schädigt unter anderem auch die Innenwände der Blutgefäße. Informieren Sie sich über die Warnzeichen, mit denen sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen ankündigen können - und lassen Sie sich gegebenenfalls beim Arzt untersuchen.

Bewegen Sie bei langem Sitzen, insbesondere auf Fernflügen, regelmäßig die Beine. Zwar ist die Gefahr von Venenthrombosen ("Economy-Class-Syndrom") nach jüngsten Erkenntnissen weniger groß, als oft behauptet wird. Doch wer zu Blutgerinnseln neigt, für den birgt mehrstündiges bewegungsloses Sitzen tatsächlich eine leicht erhöhte Gefahr.

Auch wenn ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Stress und Herzproblemen schwer zu messen ist: Versuchen Sie, seelischen Druck abzubauen - etwa durch regelmäßige Entspannungsübungen wie autogenes Training, Yoga oder Meditation.

So nicht!

Nicht rauchen. Die in Zigaretten enthaltenen Gifte verengen und schädigen die Gefäße.

Frauen, die nicht vom Glimmstängel lassen können, sollten wenigstens nicht mit der Pille verhüten. Die Kombination erhöht nachweislich das Thrombose-Risiko.

Lassen Sie sich keine Medikamente für den dauerhaften Gebrauch verschreiben, ohne sich genau über die Nebenwirkungen zu informieren. Einige Mittel (etwa gegen Depressionen oder Wechseljahrbeschwerden) können zum Beispiel Herzrhythmusstörungen oder Thrombosen hervorrufen und das Infarktrisiko erhöhen. Hier sollten Patienten Nutzen und Risiko genau abwägen.

Setzen Sie sich keinen sportlichen Extrembelastungen (wie Marathonläufen) ohne vorherige medizinische Untersuchung aus. Oft wissen Hobby-Athleten nicht, dass sie an einem Herzfehler leiden oder dass eine Infektion noch nicht ausgeheilt ist - mit womöglich tödlichen Folgen.

Finger weg von Anabolika! Sie führen zu einem zu schnellen Muskelwachstum im Herzen. Wird die Pumpe dann stark belastet, kann es zum plötzlichen Herztod kommen.

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