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Seuche: Vogelgrippe ist nicht zu stoppen

Die Vogelgrippe breitet sich in Asien immer weiter aus. Über Zugvögel erreichte die Seuche jetzt auch die Mongolei, Tibet und Russland.

In der Mongolei seien inzwischen beinahe 80 Zugvögel an der Krankheit gestorben, teilte die UN-Welternährungsorganisation (FAO) am Mittwoch mit. Der Chef der internationalen Organisation für Tiergesundheit (OIE) in Paris sagte der Nachrichtenagentur Reuters, auch in der chinesischen Provinz Tibet seien Vogelgrippeinfektionen bei 133 Tieren nachgewiesen worden. Dabei handle es sich vermutlich um das auch für Menschen gefährliche H5N1-Virus.

Vogelgrippe auch in Russland

In Russland erhöhte sich nach Behördenangaben die Zahl der toten Tiere an der sibirischen Grenze zu Kasachstan in den vergangenen 24 Stunden deutlich. Am Vortag hatte die Weltgesundheitsorganisation WHO noch berichtet, die Lage sei dort insgesamt unter Kontrolle. Nach den jüngsten Einschätzungen sollen dort keine Menschen mit dem H5N1-Virus infiziert sein. Dieser Stamm wurde nach Regierungsangaben inzwischen eindeutig im Norden Kasachstans nachgewiesen.

Die Zahl der verendeten Tiere sei von knapp 5600 am Dienstag auf mehr als 8300 am Mittwoch gestiegen, hieß es im russischen Katastrophenschutzministerium. Die meisten Fälle habe es zuletzt in den Gebieten um Omsk und Kurgan gegeben. Die Vogelgrippe trat in Russland erstmals etwa Mitte Juli auf. Die WHO hatte am Dienstag betont, die Epidemie könne möglicherweise bis Ende August erfolgreich bekämpft werden. Um die Vogelgrippe einzudämmen, sind in den betroffenen russischen Gebieten bereits zehntausende Vögel getötet worden.

50 Menschen sind bereits an dem Vogelgrippe-Virus gestorben

Das in den Grenzregionen aufgetretene Virus H5N1 ist auch für den Menschen lebensgefährlich. Es wird vermutet, dass ihn aus China kommende Zugvögel in Russland eingeschleppt haben. In verschiedenen Ländern Asiens sind seit 2003 mehr als 50 Menschen an H5N1 gestorben. Einige Gesundheitsexperten befürchten, dass der Erreger in einen anderen Virus-Stamm mutieren und weltweit Millionen Menschen töten könnte.

Wie ein Pandemie-Grippevirus entstehen könnte

Das kasachische Landwirtschaftsministerium teilte mit, die im Norden des Landes aufgetretenen Fälle seien ebenfalls auf H5N1 zurückzuführen. Die Region stehe unter Quarantäne. Das Ministerium hatte den Ausbruch der Krankheit erstmals vor knapp einer Woche gemeldet.

In der Mongolei verendeten der FAO zufolge fast 80 Zugvögel an der Vogelgrippe. Nach Angaben der mongolischen Behörden wurden die Schwäne und Gänse Anfang August an einem See nahe der Grenze zu Sibirien gefunden. Mit welchem Virus-Strang sie sich genau infiziert hätten, sei aber noch unklar. Beim Menschen seien bisher keine Infektionen aufgetreten. Die Mongolei wolle nun rund 200.000 Geflügeltiere impfen und dazu möglicherweise Wirkstoffe aus China importieren, sagte ein FAO-Vertreter.

Reuters

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.