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Petition gegen Drogen-Spielzeug: Toys'R'us nimmt "Breaking Bad"-Figuren aus dem Sortiment

Große Aufregung um "Breaking Bad"-Figuren im Spielzeugladen: Eine Mutter hat sich mit einer Petition für die Rücknahme der Puppen mit Crystal Meth-Rucksäcken eingesetzt - und hat Erfolg.

Die Actionfiguren aus der US-Serie "Breaking Bad" sorgen für heftige Kritik

Die Actionfiguren aus der US-Serie "Breaking Bad" sorgen für heftige Kritik

Ein Drogenboss als Kinderspielzeug: Der US-Spielwarenhändler Toys'R'Us hatte Walter White und Jesse Pinkman aus der Serie "Breaking Bad" als lebensecht aussehende Actionfiguren im Sortiment. Für Fans ein echtes Sammlerstück. Doch eine Mutter aus Florida sieht, wie "CNN" berichtet, in den Figuren - und vor allem in dem Verkaufsort - eine Gefahr für Kinder und startet eine Petition.

Und zwar nicht, weil sie generell gegen die US-Serie ist, in der Chemielehrer Walter White zum Drogendealer wird. Im Gegenteil: Susan Myers äußert sich in ihrer Petition positiv zur Serie. "Zwar möge die TV-Sendung Erwachsenen spannende Unterhaltung bieten, doch sei es wegen der Gewalt und der Verherrlichung des Drogenhandels unpassend, die Sammlung neben Barbie-Puppen und Disney-Figuren zu verkaufen."

Damit scheint sie nicht die Einzige zu sein. Innerhalb weniger Tage unterschreiben über 9000 Menschen ihren öffentlichen Brief, in dem sie Toys'R'Us dazu aufruft, die Figuren aus dem Sortiment zu nehmen.

Ein drastischer Schritt, mit großer Wirkung: Der US-Spielwarenhändler nimmt die Puppen aus den Regalen und von der Konzernwebsite.

Hauptdarsteller Bryan Cranston hat seine eigene Meinung zur Petition.

Stephanie Beisch