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Kevin Bacon: Der Hollywood-Star mit dem Saubermann-Image

Aus Hollywood ist Kevin Bacon seit den 1980er Jahren nicht mehr wegzudenken. Skandale sind dem heute 60-jährigen Schauspieler fremd.

Kevin Bacon: Er blieb Skandalen fern

Kevin Bacon: Er blieb Skandalen fern

feiert am 8. Juli seinen 60. Geburtstag. Seine Karriere begann der Schauspieler bereits Ende der 1970er Jahre, der Durchbruch gelang ihm schließlich Mitte der 1980er Jahre. Als Ren MacCormack tanzte er sich in "Footloose" in die Herzen der Zuschauer. Seitdem hat er einen festen Platz in Hollywood eingenommen und es geschafft, skandalfrei zu bleiben.

Von "Footloose" bis "I Love Dick"

Seinen ersten namhaften Auftritt hatte Kevin Bacon in "Freitag der 13." (1980). Nicht alle seine Filme waren große Erfolge. Nach "Footloose" (1984) floppte zum Beispiel "The Big Picture" (1989). "Flatliners - Heute ist ein schöner Tag zum Sterben" (1990) mit (50) und Kiefer Sutherland (51) erreichte jedoch Kult-Status und in Oliver Stones "JFK - Tatort Dallas" (1991) lobten Bacon die Kritiker. Unvergessen auch seine Rollen in "Eine Frage der Ehre" (1992), "Am wilden Fluß" (1994), "Apollo 13" (1995) und "Wild Things" (1998).

In "Der gebuchte Mann" (1997) wollte ihn (49) beeindrucken und in "Hollow Man - Unsichtbare Gefahr" (2000) lehrte Bacon alle das Gruseln. Doch der Streifen von Regisseur Paul Verhoeven (79) wurde weitestgehend verrissen. Mit "Mystic River" (2003) war er dann Teil eines hochgelobten Streifens von Clint Eastwood (88). Seine Co-Stars Sean Penn (57) und Tim Robbins (59) erhielten Oscars als bester Haupt- bzw. Nebendarsteller. Im Kino war er zudem in "Frost/Nixon" (2008), "X-Men: Erste Entscheidung" (2011) oder "Boston" (2016) zu sehen.

Ein weiteres Standbein verschaffte sich Kevin Bacon in der TV-Landschaft. Für den TV-Film "Taking Chance" (2009) erhielt er eine Golden-Globe-Nominierung. In der Thrillerserie "The Following" jagte er von 2013 bis 2015 dem Treiben eines Serienmörders hinterher. Seit 2016 ist er für Amazon in "I Love Dick" unterwegs.

Neben Kino- und TV-Produktionen spielte Bacon auch von Beginn seiner Karriere an Theater. Außerdem zählt die zu seiner großen Leidenschaft. Mit seinem Bruder Michael (68) bildet er das Duo The Bacon Brothers. Die beiden haben bereits etliche CDs veröffentlicht. Nach wie vor steht Bacon mit seiner Gitarre auf der Bühne. Er ist eben ein echtes Multitalent.

Private Glückseligkeit

Nicht nur im Job läuft es seit über 30 Jahren rund. Auch privat hat Kevin Bacon bereits in den Jahren sein Glück gefunden. Am Set der TV-Produktion "Lemon Sky" (1987) lernte er Schauspielkollegin Kyra Sedgwick (52, "The Closer") kennen. Seit 1988 sind die beiden glücklich verheiratet. Sohn Travis kam 1989 auf Welt, Tochter Sosie 1992. Bacon und Sedgwick zählen zu Hollywoods-Vorzeigepaaren. Ihre Ehe verläuft skandalfrei und auch ihre Kinder sind (bisher) nicht abgestürzt.

Während Travis Bacon sich eher der Metal-Musik verschrieben hat und nur vereinzelt vor der Kamera stand, hat sich Sosie Bacon entgegen der Ratschläge ihrer Eltern für eine Schauspielkarriere entschieden. Die 26-Jährige tauchte zum Beispiel in der umstrittenen Netflix-Serie "Tote Mädchen lügen nicht" auf.

Ein kleiner Störfaktor

Einen kleinen schwarzen Fleck in der Vita von Kevin Bacon bildet ein misslungenes Investment vor einigen Jahren. Durch den US-amerikanischen Anlagebetrüger und ehemaligen Finanz- und Börsenmakler Bernard "Bernie" Madoff (80) sollen Bacon und Sedgwick Millionen verloren haben. Eine genaue Summe hat das Paar nie genannt.

In einem Interview mit dem "Guardian" sagte der Schauspieler 2017 dazu: "Es war ein schlechter Tag. Aber ziemlich schnell konnten wir all die Dinge sehen, die wir hatten, im Gegensatz zu allem, was wir verloren haben, und das sind die größten Klischees: Kinder, Gesundheit, Liebe, ein schönes Zuhause. Also haben wir das zusammen durchgestanden." Gemeinsam mit seiner Familie dürfte er wohl auch seinen 60. Geburtstag feiern. Happy Birthday, Kevin Bacon!

SpotOnNews
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo