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Irres Interview mit dem Maler: Georg Baselitz: Trump agiert wie ein vernünftiger Politiker

Anlässlich seines 80. Geburtstages gab Maler Georg Baselitz ein Interview und gewährte dabei erstaunliche Einblicke in sein krudes Denken: Donald Trump ist vernünftig, die Medien sind konform - und die Deutschen noch immer Herrenmenschen.

Künstler Georg Baselitz lobt US-Präsident Donald Trump

Künstler Georg Baselitz findet US-Präsident Donald Trump vernünftig

Es hat große Künstler schon immer ausgezeichnet, dass sie sich vom Mainstream absetzen, Dinge mit anderen Augen sehen und zu originellen Einsichten kommen. Auch Georg Baselitz war schon immer einer, der gegen den Strom geschwommen ist. Doch was er im "Zeit"-Interview anlässlich seines 80. Geburtstages von sich gab, lässt einen verwundert die Augen reiben.

Für ihn haben sich die deutschen Künstler allesamt freiwillig in Unfreiheit begeben und sich angepasst. "Einst folgten die Künstler dem, was die Kirche ihnen befahl, heute folgen sie dem, was die Demokratie befielht", so der in Österreich lebende Maler.

Wobei das mit der Demokratie so eine Sache ist: Denn laut Baselitz leben wir gar nicht in einer solchen Staatsform, der Begriff werde schon lange missbraucht. Die deutsche Presse ist für ihn "konform wie das 'Neue Deutschland'". In Unkenntnis der Publikationen in diesem Land behauptet er, es gebe keine oppositionellen Medien.

In seiner Suada lässt sich der Maler auch von klaren Argumenten nicht beirren. Als der Interviewer fragt, ob die "Zeit" auch Teil der gleichgeschalteten Presse sei, wenn sie derartige Aussagen drucke, sagt der gebürtige Sachse selbstgewiss: "Sie drucken das nicht." Womit er erwiesenermaßen falsch liegt.

Baselitz zeigt Verständnis für Trump und den Mauerbau

Ähnlich verschroben ist auch die Meinung zu Donald Trump. Als der Interviewer den US-Präsidenten als den letzten wahren Künstler bezeichnet, entgegnet Baselitz: "Das sagen Sie, dass er wie ein Künstler agiert, ich sage, dass er agiert, wie ein vernünftiger Politiker heute agieren muss." Trump versuche eben, seine Versprechen durchzusetzen.

Auf die Nachfrage, ob Baselitz etwa den Mauerbau für vernünftig halte, zeigt der Künstler erstaunlich viel Verständnis für die Abschottungsmaßnahmen: "So ein Land muss das machen", sagt er und wählt dann einen absurden Vergleich: "Viele installieren ja auch auf ihren Gründstücken eine Kamera, stellen einen Elektrozaun auf oder schaffen sich einen scharfen Hund an."

Baselitz selbst lebt inzwischen in Österreich. "Wegen der Sicherheit", wie er sagt. Vielmehr leben in Deutschland für ihn die "Geister aus dem 'Dritten Reich'" noch immer, der Herrenmensch breche immer wieder durch.


che
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.