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"L'Allée des Alyscamps": Van-Gogh-Gemälde für 60 Millionen Euro ersteigert

Eigentlich starten die großen Frühjahrsversteigerungen der New Yorker Auktionshäuser erst in der kommenden Woche, aber Sotheby's fängt schon mal an: Ein Van Gogh brachte deutlich mehr ein als gedacht.

Ein Ölgemälde des niederländischen Malers Vincent van Gogh ist in New York für umgerechnet mehr als 59 Millionen Euro versteigert worden - fast doppelt so viel wie zuvor geschätzt. Das 1888 gemalte "L'Allée des Alyscamps" sei an einen Privatsammler aus Asien gegangen, der sich gegen vier weitere Bieter durchgesetzt habe, teilte das Auktionshaus Sotheby's in der Nacht mit. Im Vorfeld sei das Werk auf 35,7 Millionen Euro geschätzt worden. Noch 2003 war das Gemälde bei einer Versteigerung für knapp elf Millionen Euro zu haben gewesen.

Insgesamt brachte die Auktion rund 326 Millionen Euro ein. 50 der insgesamt 64 angebotenen Bilder wurden verkauft. Die eigentlichen großen Frühjahrsversteigerungen beginnen in der kommenden Woche. Dann könnte nach Angaben des Auktionshaus Christie's sowohl der Rekord für das teuerste Bild, als auch der für die teuerste Skulptur fallen.

yps/DPA / DPA