Nicht nur Pastellfarben, Spitzenkleider und fließende Stoffe machen den Frühling so verträumt. Auch der Bubikragen verzaubert die Modewelt und ist jetzt schon der nostalgischste Trend 2026.
So hat sich der Bubikragen gewandelt
Der Bubikragen ist rund oder sanft abgerundet, liegt flach am Hals und wirkt auf den ersten Blick weich und mädchenhaft. An Blusen, Kleidern oder Jacken verleiht er Looks eine verspielte, manchmal auch romantische Note - besonders, wenn er aus Spitze gefertigt ist. Mal schlicht aus Baumwolle, mal gehäkelt, mal als abnehmbares Extra: Er zeigt sich überraschend vielseitig.
Oft wird der Kragen auch Peter-Pan-Kragen genannt, was auf seinen Ursprung hinweist. Das Kostüm des Peter Pan aus dem gleichnamigen Theaterstück von 1905 schmückte genau dieser Kragen. Bis heute schwingen deshalb kindliche und märchenhafte Assoziationen mit. Doch der Bubikragen ist erwachsen geworden.
2026 zeigt er sich in seiner schlichtesten Form von seiner modernen Seite und spricht damit die verschiedensten Styles an. Eine Jacke mit kurzem, rundem Kragen bietet die perfekte Bühne für Stilbrüche. Selbst eine hellrosa Variante wirkt alles andere als mädchenhaft, wenn sie mit einer 3/4-Jogginghose kombiniert wird. Spitzensocken, Pumps und eine Polka-Dot-Tasche verleihen dem Look eine feminine Note.
Altes mit Modernem verbinden
Für den Frühling bieten sich auch Blusen mit Bubikragen an, besonders in sanften Farben wie Hellblau. Mary-Jane-Pumps verstärken zwar den Retro-Charme, doch ganz muss man sich ihm nicht hingeben. Eine Flare-Hose mit Leo-Muster dazu und schon ändert sich die Dynamik. Statt altbacken wirkt das Outfit plötzlich chic.
Eine weitere moderne Styling-Idee: Ein schwarzes Minikleid mit schlichtem Bubikragen wird mit Plateau-Loafern kombiniert. Dazu kommt eine baggy Lederjacke und eine große Sonnenbrille. So verliert der Kragen seine Verspieltheit und wirkt stattdessen cool.