Prachtbauten und Esskultur
Das sollten ESC-Fans in Wien nicht verpassen

Das Obere Belvedere bietet nicht nur von außen etwas fürs Auge. Innen ist das berühmteste Gemälde von Gustav Klimt ausgestellt
Das Obere Belvedere bietet nicht nur von außen etwas fürs Auge. Innen ist das berühmteste Gemälde von Gustav Klimt ausgestellt: "Der Kuss".
© iStock via Getty Images/SCStock

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Vom 12. bis 16. Mai steigt der Eurovision Song Contest in Wien: Ein guter Grund, der österreichischen Hauptstadt einen Besuch abzustatten.

Seit Jahren rangiert Wien im Ranking der lebenswertesten Städte der Welt ganz oben. Nachdem es jahrelang den ersten Platz der Economist Intelligence Unit belegte, musste es sich zwar im Juni 2025 der dänischen Hauptstadt Kopenhagen geschlagen geben. Aber auch der zweite Platz beweist: Wien ist eine Reise wert. Eine besondere Gelegenheit bietet sich zum Eurovision Song Contest vom 12. bis 16. Mai. Hier kommen zehn Tipps für einen Trip in die österreichische Hauptstadt.

Schloss Schönbrunn

Der erste Abstecher sollte zum "Sisi"-Schloss Schönbrunn führen. Die imposante barocke Dreiflügelanlage wurde ab 1695 errichtet. Sie ist UNESCO-Weltkulturerbe und das Wahrzeichen Wiens. Entspannung vom Großstadt- und ESC-Trubel bieten die weitläufigen Gärten der früheren Sommerresidenz der Habsburger, in denen es sich herrlich flanieren lässt.

Belvedere

Eine weitere prachtvolle Schlossanlage ist das Belvedere, das eigentlich aus zwei barocken Palästen besteht: dem Unteren und dem Oberen Belvedere. Hier kann man eine beeindruckende Kunstsammlung bewundern. Nicht verpassen: Im Oberen Belvedere hängt "Der Kuss", das berühmteste Gemälde des Wiener Malers Gustav Klimt. Zudem bietet sich ein herrlicher Blick auf die Stadt.

Stephansdom

In der Innenstadt laden nicht nur zahlreiche Geschäfte zum Verweilen ein. Hier sollte man auf jeden Fall dem gotischen Stephansdom einen Besuch abstatten. Ein Blick lohnt sich übrigens nicht nur in den Innenraum mit kunstvollen Glasfenstern. Wer gut zu Fuß ist, kann die 343 Treppenstufen zum Südturm erklimmen und einen atemberaubenden Ausblick über die Dächer Wiens genießen. Mit 136 Metern Höhe ist der Stephansdom die höchste Kirche Österreichs.

Wiener Hofburg

Weiter geht es zur Hofburg, dem einstigen Machtzentrum der Habsburger. Hier sind heute mehrere Museen beheimatet. Fans der österreichischen Kaiserin (und später auch ungarischen Königin) Elisabeth kommen im Sisi-Museum auf ihre Kosten, in der Schatzkammer kann unter anderem die Kaiserkrone bestaunt werden.

Kunsthistorisches Museum

Noch mehr Kultur gibt es im Kunsthistorischen Museum, das zu den bedeutendsten Museen der Welt zählt. Die Gemäldegalerie zeigt Werke von namhaften Meistern wie Rubens und Rembrandt. Zudem sind antike Kunstschätze aus Ägypten, Griechenland und Rom ausgestellt.

Wiener Prater

Wer eine Sightseeing-Pause braucht, kann sich im Prater auf andere Gedanken bringen. Der bekannte Freizeitpark bietet diverse Attraktionen für Kinder und Erwachsene. Vom historischen Riesenrad aus kann man Wien von oben bewundern.

Hundertwasser-Attraktionen

Der in Wien geborene Künstler Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) hat zahlreiche Spuren in seiner Heimatstadt hinterlassen - etwa das typisch bunte Hundertwasserhaus, das als Wohnhaus dient und nur von außen bewundert werden darf. Direkt gegenüber liegt allerdings das Hundertwasser Village, das man besichtigen kann. Ein Abstecher lohnt sich auch zur Müllverbrennungsanlage Spittelau, deren Fassade Hundertwasser künstlerisch gestaltet hat.

Wiener Staatsoper

Musikgenuss abseits des ESC: Die Wiener Staatsoper, die 1869 eröffnet wurde, ist für erstklassige Aufführungen bekannt. Ein gesellschaftliches Highlight ist der jährliche Opernball, der dank Stargästen aus Hollywood auch international viel Aufmerksamkeit erlangt. Allein die Architektur mit neoklassizistischen und Renaissance-Elementen ist schon beeindruckend.

Sachertorte

Zum Abschluss der Wien-Tour noch zwei kulinarische Tipps: Die Sachertorte, eine Torte aus der namensgebenden, zuckrig-schokoladigen Sachermasse mit Marillenmarmelade und Schokoladenglasur, gehört zu einem Besuch der Zwei-Millionen-Einwohner-Metropole unbedingt dazu. Sie wurde 1832 von Franz Sacher kreiert und stellt eine Ikone der berühmten Wiener Kaffeehauskultur dar. Sie kann man unter anderem im nahe der Oper gelegenen Hotel Sacher oder im vornehmen Café Demel von 1888 am Kohlmarkt genießen.

Naschmarkt

Wen der kleine Hunger beim Sightseeing ereilt, sollte den Naschmarkt besuchen. Der bekannteste Markt der Stadt wartet mit einer charmanten Atmosphäre und zahlreichen Ständen auf, an denen es von regionalen Produkten bis zu internationalen Spezialitäten viel auszuprobieren gibt.

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