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Bekommt Leo endlich den Oscar? Das sind die Nominierten

Kriegt Leo ihn endlich? Oder doch Matt Damon? Hat Alicia Vikander eine Chance? Und was ist mit "The Big Short"? Die Nominierungen für die Oscars 2016 sind raus. Und es wird eine spannende Verleihung dieses Jahr!

Von Sophie Albers Ben Chamo

Die Nominierten in der Kategorie Bester Film: "Der Marsianer - Rettet Mark Watney"

Die Nominierten in der Kategorie Bester Film: "Der Marsianer - Rettet Mark Watney"

Acht Titel sind für den Oscar als bester Film nominiert. Darunter natürlich der Favorit "The Revenant". Aber auch der geniale Finanzkrisen-Thriller "The Big Short" hat Chancen. Und was ist mit dem intensiven Außenseiter "Room"? Leonardo DiCaprio ist selbstredend als bester Darsteller nominiert. Auch Bryan Cranston und Michael Fassbender sind mit dabei. Bei den weiblichen Leinwandstars darf Cate Blanchett darf mal wieder auf den Goldjungen hoffen. Aber auch Jennifer Jason Leigh und Saoirse Ronan können sich über eine Nominierung freuen.

Überraschungen gibt es eigentlich keine: Allerdings ist kein deutscher Film in der Kategorie bester ausländischer Film vertreten. Der französische Beitrag "Mustang" ist immerhin deutsch co-produziert. Dafür ist "Alles wird gut" von Patrick Vollrath als bester Kurzfilm nominiert. 

Die komplette Liste der Nominierungen finden Sie hier.

Am Donnerstag haben die Regisseure Guillermo del Toro ("Pacific Rim") und Ang Lee ("Life of Pi") sowie John Krasinski ("The Office") und Academy-Präsidentin Cheryl Boone Isaacs die Nominierten verlesen. Die 88. Verleihung der Oscars wird am 28. Februar 2016 im Dolby Theatre in Los Angeles gefeiert. 

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo