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"heute show": Das neue Lieblingsopfer von Welke steht fest - es ist ein "Wirtschaftsflüchtling"

Deutschland hat wieder eine Regierung. Endlich, endlich, endlich. Die Erleichterung ist groß. Riesengroß. Auch bei der "heute show" und Oliver Welke. Die Satiriker dürfen endlich wieder Witze über die echte Regierung machen.

Oliver Welke knöpft sich in der heute-show Horst Seehofer vor

Oliver Welke knöpft sich in der heute-show den neuen Bundesinnenminister Horst Seehofer vor.

"Das Unvermeidliche ist eingetreten. Angela Merkels vierte Kanzlerschaft. Im Grunde wie bei der Lindenstraße: Stinklangweilig - aber es hört nie auf", mit diesen Worten begrüßte Oliver   die Zuschauer der "heute show".  

So richtig in Fahrt kam er aber erst, als es um "Horst 'Der Islam gehört nicht zu Deutschland' Seehofer" ging. Das unter Seehofers Bereich fallende Heimatministerium würde in Berlin schon als "Horsthaus Falkenau“ bezeichnet.


"In Wirklichkeit hat die CSU den doch abgeschoben nach Berlin. Der kommt nur in die Hauptstadt, weil er in München keine Perspektive und keinen Job mehr hat. Im Grunde ist das ein Wirtschaftsflüchtling!", witzelte Welke.

In einem Interview mit der "Bild am Sonntag" hatte Seehofer einen "Masterplan für schnellere Asylverfahren und konsequentere Abschiebungen" angekündigt. solle so sicher werden wie Bayern, er dulde "keine rechtsfreien Räume mehr".

Fazit: Seehofer verbietet das Verbrechen. Deutschland ist endlich sicher! Weshalb die "heute show" wehmütig die allerletzte Folge Aktenzeichen XY ausstrahlte.


"heute show" verabschiedet sich dank Seehofer von Aktenzeichen XY

Satiriker Claus von Wagner, Moderator der letzten Folge XY: "Mit dem bayerischen Innenminister, was sollen wir da machen? Ab sofort werden Straftaten nicht mehr toleriert. Das ist ein gaaanz neuer Ansatz." Und dass in Nordrhein-Westfalen schon im vergangenen Jahr deutlich weniger Straftaten begangen wurden? "Vorauseilende Angst! Die Kriminellen haben gewusst, dass bald der Horst kommt."

Von Wagner freut sich auf Seehofers Masterplan: "Der Asylbewerber kommt jetzt, so heißt es im Koalitionsvertrag, erst mal in ein so genanntes Ankerzentrum. Da wird er dann so lange eingesperrt… äh, untergebracht, bis sein Antrag endgültig abgelehnt… äh, geprüft ist."

Weiter führt er aus: "Langfristig werden da so Flüchtlingsautomaten stehen. Dann kann sich der Flüchtling selber zeitnah in die Heimat zurückführen. Samma mal ehrlich: Zuhause ist es eh am schönsten - wer wüsste das besser als ein Heimatminister."

Sendung eins nach dem Koalitionsvertrag zeigt: Die "heute show" hat mit Horst Seehofer einen neuen Liebling gefunden. Ganz im Sinne von: Endlich gibt es wieder eine Regierung.  

Heute-Show: Vermeintlich geschmackloser Witz von Oli Welke


vit