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"Promi Big Brother" Trauriges Geständnis im Container - die verletzliche Seite der Emmy Russ

Emmy Russ
Emmy Russ erzählt bei "Promi Big Brother" von ihrer traurigen Jugend.
© SAT.1
Sie ist die Sympathische und Resolute bei "Promi Big Brother": Emmy Russ ist eine der Zuschauerlieblinge. Doch am Mittwoch zeigte sie eine andere Seite. Russ sprach über ihre schwierige Jugend im Kinderheim.

Emmy Russ lässt sich so schnell nicht unterkriegen. Bei "Promi Big Brother" erweist sich die 27-Jährige als lebenslustige und resolute Kandidatin. Besonders wenn es darum geht, die unter Zeitdruck durchzuführenden Lebensmitteleinkäufe zu machen, gilt Russ als Ass. Sie ist eine Macherin. Doch ihr Selbstbewusstsein war nicht immer so groß. Die ehemalige "The Beauty & The Nerd“-Kandidatin berichtete am Mittwoch von ihrer schweren Jugend im Kinderheim.

"Ich war in einem Kinderheim in Spanien, gemischt mit kriminellen Jugendlichen und unbegleiteten Minderjährigen", erzählte Russ ihrem Mitbewohner Matthias Distel alias Ikke Hüftgold. Sie sei mit 17 Jahren dort gelandet, weil sie zu dieser Zeit mit ihrer Mutter in Spanien lebte. Dann berichtete sie unter Tränen von der schwierigen Beziehung zu ihrer Mutter.

"Promi Big Brother"-Kandidatin Emmy Russ berichtet von Gewalt

"Ich konnte mich nicht kontrollieren, und sie wusste nicht mehr, was sie machen soll“, reflektierte Russ die Situation von damals. Schließlich habe die Mutter ihr eine Lektion erteilen wollen. Sie sei ohne sie zurück nach Deutschland gezogen - "von einem Tag auf den anderen". Als Jugendliche ohne Begleitung habe sie deshalb in Spanien in ein Kinderheim gemusst. "Ich hatte nicht mal meine Ausweispapiere. Das hat sie alles mitgenommen."

Im Kinderheim habe sie traumatische Erlebnisse gehabt. Es habe viel Gewalt gegeben und sie sei von den Erziehern auf ein Bett gefesselt worden. Blaue Flecken seien an der Tagesordnung gewesen. "Ich wünschte, ich hätte Fotos davon gemacht, damit mir heute jemand glaubt", erklärte Russ.

Damals sei das Verhältnis zu ihrer Mutter kaputt gegangen. "Ich hab oft versucht, ihr zu erklären, was ich da durchgemacht habe. Und sie hat tatsächlich zwei Jahre gebraucht, um sich bei mir dafür zu entschuldigen, dass sie mich dort alleine gelassen hat.“ Inzwischen habe sie ihr zwar verziehen, doch die Erlebnisse von damals verfolgen Russ noch immer. "Ich weine sehr oft."

mai

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