Nilz Bokelberg damals
Unter den schrägen Viva-Moderatoren war er der schrägste. Und jüngste: Nils Bokelberg, der sich in Nilz umtaufte, war erst 17, als man ihn zum Haus-Anarcho des Musiksenders auserkor. Im ultimativen Slacker-Look – Wollmütze und lange Haare – schmäte er vor laufender Kamera Genesis als „scheiße“ (was ihm einen Rüffel einbrachte), und die Weather Girls stellte er als seine Mütter vor.
Auch abseits der Kamera ließ er nichts aus, was Spaß versprach – so spielte er mit seiner Band Fritten + Bier „Comedy-Grunge“, den niemand hören wollte. Bokelberg: „Egal, es war trotzdem die ‚time of my life‘. Ein irrsinnig bescheuerter Kindergeburtstag.“
1998 hörte er bei Viva auf. Seinen Entschluss begründete Bokelberg selbstverständlich mit einem Scherz: „Es gibt sicher auch noch andere Dinge auf der Welt, als DJ Bobo anzusagen.“
Auch abseits der Kamera ließ er nichts aus, was Spaß versprach – so spielte er mit seiner Band Fritten + Bier „Comedy-Grunge“, den niemand hören wollte. Bokelberg: „Egal, es war trotzdem die ‚time of my life‘. Ein irrsinnig bescheuerter Kindergeburtstag.“
1998 hörte er bei Viva auf. Seinen Entschluss begründete Bokelberg selbstverständlich mit einem Scherz: „Es gibt sicher auch noch andere Dinge auf der Welt, als DJ Bobo anzusagen.“
© Horst Galuschka / Imago Images