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Einreise in die USA: Michael Moore rettet Oscar-Kandidaten vor Polizeischikane

Emad Burnat ist der erste palästinensische Regisseur, der für einen Oscar nominiert wurde. Doch die Einreise in die USA wurde für Burnat und seine Familie zur Tortur.

Von Frank Siering, Los Angeles

Eigentlich wollte Emad Burnat nur in die USA einreisen, um die 85. Oscar-Verleihung an diesem Sonntag zu besuchen. Der aus Palästina stammende Regisseur ist mit seinem Dokumentarfilm "5 Broken Cameras" für den begehrtesten Filmpreis der Welt nominiert.

Gemeinsam mit seiner Frau Soraya und seinem achtjährigen Sohn Gibreel landete er mit einem Flieger aus der Türkei am Flughafen von Los Angeles. Dass er beim Zeigen des Passes direkt in ein Verhörzimmer verfrachtet wurde, damit hatte der Filmemacher nicht gerechnet. Stundenlang saß die Familie isoliert in einem Wartezimmer, durfte nach Aussagen des Regisseurs kein Handy benutzen und musste sich den Fragen der Polizei stellen.

Burnat sagte, dass die Grenzbeamten ihm nicht glauben wollten, dass er für einen Oscar nominiert sei und deshalb in die USA einreisen wolle. "Als mein Sohn mich fragte, was los sei, sagte ich ihm die Wahrheit: Wir müssen vielleicht wieder zurück", so Burnat in einer Stellungnahme.

"Behandelt wie ein Terrorist"

Als Burnat als Beweis eine E-Mail der Oscar-Academy und seine Hotelreservierung präsentieren wollte, schüttelten die Beamten die Köpfe. Auch seinen Wunsch, dem befreundeten Regisseur Michael Moore eine SMS zu schicken, lehnten die Beamten ab. Stattdessen wurde Burnat aufgefordert, sein Handy abzugeben.

Die Vorfälle am Flughafen LAX machten schnell die Runde. "Unglaublich", titelte die "Huffington Post". "Behandelt wie ein Terrorist und eine Bedrohung gegen die Staatsmacht", echauffierte sich die "Los Angeles Times". "So behandelt man keine Gäste", schrieb "USA Today".

Als Verschwörungsfanatiker Michael Moore von dem Zwischenfall hörte, löste er sogleich einen wahren Twitter-Sturm aus, nachdem er die Oscar-Academy und seine Rechtsanwälte eingeschaltet hatte. Moore dokumentierte detailliert, was sich am Flughafen von Los Angeles abgespielt haben soll. "Obwohl er (Burnat) eine Oscar-Einladung vorzeigte, wurde ihm angedroht, zurück nach Palästina reisen zu müssen", schrieb der 58-Jährige. Moore weiter: "Die Grenzbeamten konnten offensichtlich nicht begreifen, dass ein Palästinenser für einen Oscar nominiert sein kann."

Nach anderthalb Stunden und auf Drängen von Moores Anwälten sei Burnat mit seiner Frau und seinem Sohn schließlich "freigelassen" worden. Moore twitterte: "Ihm wurde gesagt, er könne eine Woche in Los Angeles bleiben und die Oscars besuchen. Willkommen in Amerika." Die Einwanderungsbehörde gab später zu Protokoll, dass der nominierte Filmemacher in seinen Ausführungen "arg übertrieben" habe und "nur 25 Minuten nach der Einreise" befragt worden sei.

Erste Oscarnominierung für Palästinenser

Burnat, ein gelernter Landwirt, der sich dem Filmemachen angenommen hat, ist der erste palästinensische Regisseur, der jemals für einen Oscar nominiert worden ist. Nach der Tortur in den Katakomben am Flughafen von Los Angeles gab er eine Erklärung ab. "Gestern Abend war eine sehr unschöne Erfahrung für mich und meine Familie. Aber jeden Tag blockieren mehr als 500 Israelis die Bewegungen in unserem Land. Was wir gestern durchgemacht haben ist minimal im Vergleich zu dem, was mein Volk jeden Tag erleiden muss."

Michael Moore, in der Filmwelt als einer bekannt, der gern seine eigenen Erfolge in den Vordergrund rückt, beendete seinen Twitter-Shitstorm mit einem Eigenlob: "Er (Burnat) war sich sicher, dass sie ihn deportieren wollten. Aber nicht, wenn ich etwas damit zu tun habe!" so Moore.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?
  • Frank Siering