HOME

DHL-Affäre: "Ich bin echt auf 180" - Bushido hat einen Hals auf die Deutsche Post

Nachdem sich Neu-Spießer Bushido über die Misstände bei der Deutschen Post aufgeregt hat, ist er nun sauer, dass ihn niemand ernst nimmt. In einem Video erklärt er deshalb jetzt, warum seine Situation "nicht witzig" sei.

Bushido

Bushido stinkt's gewaltig: Seine Probleme mit der DHL sind "nicht witzig"

In Berlin nennt man ihn nur noch den "Rächer vom Postamt": Bushido, seines Zeichens Gangsta-Rapper, ist neuerdings unter die Spießbürger gegangen. Seine Mission: Die Missstände in Deutschlands Beamten-Hochburgen aufzudecken. Nachdem er im vergangenen Jahr einen Diss-Track gegen die Telekom abgefeuert hatte, stänkerte Bushido kürzlich gegen die Deutsche Post. Insbesondere eine Berliner Postfiliale, wo sich der Rüpel-Rapper als Kunde nicht wie ein König behandelt gefühlt hatte, bekam ihr Fett weg.

In einem Tweet machte der 38-jährige Familienvater dabei seinem Ärger Luft, schrieb: "In der Postfiliale Hindenburgdamm 1, 12203 Berlin herrschen unfassbare Zustände. Service und Freundlichkeit liegen im Minusbereich!!!" Doch statt Verständnis erntete Bushido auf den Sozialen Netzwerken nur Spott und Hohn. Das stinkt dem Rapper jetzt gewaltig. In einem neuen YouTube-Video erklärt der Neu-Spießer deshalb, warum er sich missverstanden fühlt und warum seine Situation absolut "nicht witzig" sei.

Bushido wittert ein Komplott der Postboten

Fast zehn Minuten lang erklärt der Rapper, weshalb er schon wieder so einen Hals auf die Deutsche Post habe. Erstes Problem: "Ich bekomme schon seit Monaten keine Pakete mehr von dieser sch... DHL", nölt er in die Kamera und wittert sogleich ein Komplott der Postboten: "Die weigern sich, die stellen mir meine Pakete nicht mehr zu wegen irgend so einer komischen Sache. Obwohl ich zuhause bin, kriege ich seit Monaten nur Abholscheine." Die örtlichen Postboten würden sich sogar nicht einmal mehr die Mühe machen, bei dem Rapper zu klingeln - ein absolutes Unding. 

Jedes Mal müsse Bushido dann nämlich aus dem brandenburgischen Kleinmachnow mit Abholzetteln zur Postfiliale nach Berlin fahren - ein ziemlicher Nervfaktor für den vielbeschäftigen Familienvater. Dort warte dann direkt der nächste Ärger auf den Bambi-Gewinner: "Diese verkackte scheiß Postfiliale ist immer unterbesetzt. Da sind original vier Schalter und nur einer ist besetzt." Außerdem wünscht sich der Rapper mehr Engagement am Arbeitsplatz: "Die Mitarbeiter sind immer so unfassbar unfreundlich. Da steht 'ne Frau, die überhaupt keine Lust auf ihren Job hat." 

Neulich am Postschalter: Wo ist Bushidos Paket geblieben?

Sollten diese Missstände, die Bushido da aufdeckt, nicht schon Grund genug sein, die Spötteleien gegen den Gangsta-Rapper einzustellen, hat Bushido noch einen Aufreger zu erzählen: Neulich sei er mit seinem Abholzettel zum Schalter gegangen, habe dort eine halbe Stunde gewartet und dann sei sein Paket einfach nicht auffindbar gewesen. Er sei dann "auf 180" gewesen. "Wo soll das Paket denn bitteschön sein, wenn der Postbote mir das nicht zustellt!?", schäumte der Berliner und musste trotzdem ohne Paket von dannen ziehen.

Die Moral, die Bushido seinen Zuschauern mit seinem YouTube Video vermitteln möchte: Erstens, dass "die DHL Hurensöhne" seien und zweitens, dass auch "ich mich beschweren darf." Bushido - der Gangsta-Wutbürger. Moderator Nils Bokelberg wittert im Post-Skandal schon eine neue Album-Inspiration für den Rapper: "Bushidos nächstes Album heißt dann übrigens :'Sie müssen die Sonntagsruhe einhalten!"


Böse Überraschung: In diesem Briefkasten steckt statt der Post das Grauen


lis