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Baftas Stars nehmen die royale Familie aufs Korn – wie William und Kate darauf reagieren

Bei den britischen Film-Awards schreckten einige Promis nicht davor zurück, die jüngsten Skandale der britischen Königsfamilie aufs Korn zu nehmen – obwohl im Publikum Prinz William und Herzogin Kate saßen. 

Eigentlich geht es bei den Baftas um die besten Filme der vergangenen Monate. Am Sonntagabend nutzten allerdings einige Anwesende in London die Chance, um Witze über die britische Königsfamilie zu reißen. Dabei störte sie auch nicht, dass zwei Royals im Publikum saßen: Prinz William und Herzogin Kate.

Baftas: Witze auf Kosten der Royals

Brad Pitt gewann den Bafta in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" für seine Leistung in Quentin Tarantinos "Once upon a Time in Hollywood", konnte aber selbst nicht vor Ort sein. Und so überließ er es Co-Star Margot Robbie, seinen Preis entgegen zu nehmen. Mit der Trophäe in der Hand teilte sie mit: "Er sagt, dass er sie Harry nennen wird, weil er sich super darüber freut, sie mit in die Staaten zu nehmen. Das sind seine Worte, nicht meine." Sofort schwenkte die Kamera auf William und Kate, die leicht gequält aber trotzdem souverän lachten. 

Auch die australische Schauspielerin Rebel Wilson scheute nicht davor zurück, einen Witz auf Kosten der Royals zu machen. Die 39-Jährige überreichte den Bafta für die beste Regie, bedankte sich aber vorher, in der Royal Albert Hall sein zu dürfen. "Es ist wirklich toll, hier zu sein, in der Royal Andrew ... Royal Harry ... nein, Entschuldigung, Royal Philip - in diesem royalen Palast-Platz zu sein", sagte sie auf der Bühne. Wieder schwenkte die Kamera auf William und Kate, die sehr reserviert reagierten und überhaupt nicht lachten.

Auch Prinz William scherzt

Auf Twitter beschwerten sich einige Zuschauer, Prinz William und seine Ehefrau Kate hätten es nicht verdient, Witze über ihre eigene Familie ertragen zu müssen. Doch William selbst bewies am Abend ebenfalls Humor. 

Auf der Bühne sagte er, er wisse nicht, ob er "stolz oder leicht alarmiert" sein solle, dass es so viele Gewinner im vergangenen Jahrzehnt gab, die "Mitglieder meiner eigenen Familie" porträtiert hätten. Eine Anspielung unter anderem auf die Erfolgsserie "The Crown". Doch er nutzte seine Präsenz bei der Preisverleihung auch, um auf eine Problematik hinzuweisen: die fehlende Diversität im Filmgeschäft. "Nicht zum ersten Mal in den letzten Jahren sprechen wir wieder über die Notwendigkeit, mehr für die Vielfalt in der Branche und im Vergabeprozess zu tun - das kann in der heutigen Zeit einfach nicht richtig sein", sagte er und kündigte für die Zukunft eine Untersuchung der bisherigen Abläufe an. 

ls

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