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Prinz Friso: Für seine Mabel verließ er das Königshaus

Fünf Jahre liegt sein tragischer Tod schon zurück: Prinz Friso von Oranien-Nassau. Heute hätte er seinen 50. Geburtstag gefeiert.

Wenige Monate vor dem tragischen Unfall: Prinz Friso und seine Frau Mabel im Jahr 2011 bei Königin Máximas 40. Geburtstag

Wenige Monate vor dem tragischen Unfall: Prinz Friso und seine Frau Mabel im Jahr 2011 bei Königin Máximas 40. Geburtstag

Prinz Johan Friso von Oranien-Nassau hätte am heutigen Dienstag (25. September) seinen 50. Geburtstag gefeiert. Doch der zweite von drei Söhnen von Prinzessin Beatrix (80) und Prinz Claus der Niederlande (1929-2002) wurde nur 44 Jahre alt. Sein kurzes Leben verbrachte er viel im Ausland, Bildung war ihm wichtig - und natürlich seine große Liebe. Für die nahm er sogar den Ausschluss aus der Königsfamilie in Kauf.

Wissen ist Macht

Prinz Friso lebte mit seinen beiden Brüdern, dem heutigen König (seit April 2013) Willem-Alexander (51) und Prinz Constantijn (48), auf Schloss Drakensteyn in Utrecht. Als ihre Mutter 1980 Königin wurde, zog die Familie ins Schloss Huis ten Bosch nach Den Haag um. Nach dem Abitur ging Prinz Friso ins Ausland. Von 1986 bis 1988 studierte er Maschinenbau in Berkeley, Kalifornien. Anschließend studierte er bis 1994 Luft- und Raumfahrttechnik in Delft, Niederlande. Seinen ersten Job bei einem Flugzeughersteller trat er dann wieder in Kalifornien an.

Doch das reichte dem wissbegierigen Königssohn offenbar nicht. Denn 1990 zog es ihn wieder an eine Uni - und zurück in die Heimat. Bis 1995 studierte Prinz Friso Wirtschaftswissenschaften in Rotterdam. Nach einem Jahr bei einer internationalen Unternehmensberatung in Amsterdam schloss er seine Studien 1997 im französischen Fontainebleau ab.

Sein nächster Umzug führte ihn nach London, von 1998 bis 2003 arbeitete er dort für eine Investmentbank. In dieser Zeit lernte er auch seine große Liebe und spätere Ehefrau kennen, die bürgerliche Mabel Wisse Smit (50). Das Paar verlobte sich 2003 und heiratete 2004 in Delft. Zwischen 2004 und 2006 war Prinz Friso als Co-Präsident bei einer wissenschaftlichen Organisation im niederländischen Delft tätig. Danach heuerte er als Managing Director bei einem privaten Investment- und Beratungsunternehmen in der Wahlheimat seiner Familie, London, an.

Die große Liebe

Verliebt, verlobt, verheiratet? Ganz so einfach, wie es vielleicht klingt, war es in diesem Fall aber nicht. Denn Regierung und Parlament verweigerten die Zustimmung zu dieser Ehe, weil Mabel zuvor mit dem 1991 erschossenen niederländischen Drogenbaron Klaas Bruinsma (1953-1991) liiert gewesen sein soll. Prinz Friso blieb jedoch stur und so feierten er und seine Mabel im April 2004 in Delft ihre persönliche Traumhochzeit - mit erheblichen Konsequenzen für den Prinzen.

Friso verlor seinen Titel "Prinz der Niederlande" sowie seinen Platz in der Thronfolge und die offizielle Zugehörigkeit zum niederländischen Königshaus. Doch er gewann auch viel, denn 2005 und 2006 wurden seine beiden Töchter Emma "Luana" Gräfin von Oranien-Nassau und Joanna "Zaria" Gräfin von Oranien-Nassau in London geboren. Seine Mutter, Königin Beatrix, verlieh ihm außerdem den Titel "Prinz von Oranien-Nassau", den auch Mabel bis heute trägt.

Das Unglück in den Alpen

Der Ski-Urlaub im österreichischen Lech am Arlberg im Jahr 2012 sollte schließlich alles verändern. Prinz Friso wurde am 17. Februar von einer Lawine verschüttet. Er konnte zwar wiederbelebt werden, lag danach aber im Koma. Zunächst wurde er ins Universitätsklinikum Innsbruck gebracht und am 1. März 2012 in eine private Spezialklinik für neurologische Frührehabilitation in London.

Schließlich wurde er in das Schloss Huis ten Bosch verlegt. Nach insgesamt 18 Monaten im Koma starb er dort am 12. August 2013. Wenige Tage später wurde er auf dem Friedhof neben Schloss Drakensteyn beigesetzt - der traurige Abschied von einem gebildeten Mann mit einem großen Herzen...

SpotOnNews
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.