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Bobbi Kristina Brown im Koma: "Gehirnfunktion alarmierend niedrig"

Die Tochter von Whitney Houston liegt weiter im künstlichen Koma. Die Familie ist in ernster Sorge. Nach Auskunft der Ärzte hat sich Bobbi Kristina Browns Zustand "signifikant verschlechtert".

Von Frank Siering, Los Angeles

Bobbi Kristina Brown liegt im künstlichen Koma. Die Ärzte sind skeptisch

Bobbi Kristina Brown liegt im künstlichen Koma. Die Ärzte sind skeptisch

Der Zustand von Bobbi Kristina Brown hat sich seit der Einlieferung in ein Krankenhaus in ihrer Heimatstadt Roswell im US-Bundesstaat Georgia "signifikant verschlechtert". Das will ein Familienmitglied von Ärzten im North Fulton Hospital erfahren haben, wie das gewöhnlich gut unterrichtete Promiportal "TMZ" berichtete.

Die 21-jährige Tochter der vor drei Jahren verstorbenen Poplegende Whitney Houston sei demnach so lange bewusstlos unter Wasser gewesen, dass selbst bei einem möglichen Aufwachen aus dem künstlichen Koma die "Gehirnfunktion stark eingeschränkt sein könnte", heißt es weiter.

Familie wacht am Krankenbett

Bobbi Kristina war am Sonnabend – ähnlich dem Tod ihrer Mutter - mit dem Gesicht nach unten leblos in ihrer Badewanne aufgefunden worden. Sie wurde erfolgreich wiederbelebt und in ein künstliches Koma versetzt. Derzeit wird sie weiterhin künstlich beatmet. Mehrere Medien hatten noch am Sonnabend fälschlicherweise vermeldet, dass sich der Zustand der einzigen Tochter von Whitney Houston stabilisiert und teilweise sogar verbessert habe.

Tests hätten ergeben, dass ihre "Gehirnfunktion alarmierend niedrig" sei, heißt es aus dem Familienkreis der Browns. Sowohl Bobbi Kristinas Vater, Bobby Brown, wie auch ihr Ehemann, Nick Gordon, und andere Familienmitglieder würden am Bett der 21-Jährigen wachen. Es war Gordon, der seine Frau in der halbgefüllten Wanne gefunden und Erste Hilfe geleistet hatte.

Suizid oder Unfall?

Die Polizei will derzeit noch nicht verraten, ob es sich bei dem Vorfall um einen möglichen Suizidversuch oder Unfall handelte.

Die 21-Jährige versucht seit dem Tod ihrer Mutter, sich selbst einen Namen als Sängerin zu machen. Dass Bobbi Kristina möglicherweise versucht habe, sich umzubringen, weil sie über den Tod ihrer Mutter nicht hinwegkomme, scheint für ihren Cousin Jerold Brown nicht in Frage zu kommen. "Krissi ist durch diese Trauerphasen gegangen, ja, aber sie hat den Kopf oben behalten. Sie war jeden Tag mit ihrem Mann im Sportstudio. Sie war Schwimmen. Sie wollte glücklich sein", sagte er gegenüber "E! News".

Vor drei Jahren, am 11. Februar 2012, wurde Whitney Houston in einem Hotelzimmer in Beverly Hills tot in einer Badewanne aufgefunden. Houston kämpfte jahrelang gegen ihre Alkohol-und Drogenabhängigkeit. Und auch ihre Tochter hatte Probleme mit Drogen. Jerold Brown erklärte jedoch, dass „Krissi keine Drogen nimmt und auch nicht trinkt”.