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Offener Brief Mila Kunis prangert Sexismus in Hollywood an

Mila Kunis (33) prangert in einem Essay Sexismus im Alltag an.
Schauspielerin Mila Kunis bei einer Preisverleihung in Los Angeles
© Michael Nelson/DPA
Einst drohte Mila Kunis ein Produzent, sie werde "nie wieder in dieser Stadt arbeiten". Der Grund dafür war ihre Weigerung, sich halbnackt für ein Magazin ablichten zu lassen. Nun hat sie zum Sexismus eine klare Ansage gemacht.

Mila Kunis reicht's. Die 33-Jährige hat in einem offenen Brief ihre Sicht auf den alltäglichen Sexismus in der Gesellschaft geschildert. Die Schauspielerin habe es satt, aufgrund ihres Geschlechtes voreingenommen behandelt zu werden. Frauen müssten am Arbeitsplatz, am Telefon und in E-Mails immer wieder kleine Aggressionen ertragen, die ihre Leistungen und ihren Wert herabsetzten. "Ich mach Schluss mit den Kompromissen; und mache Schluss damit, benachteiligt zu werden", verkündete sie in ihrem Essay.

Mila Kunis will für Sexismus sensibilisieren

Sollten ihr in Zukunft spitze Sprüche oder einfach dahergesagte Kommentare begegnen, werde sie direkt den Mund aufmachen und versuchen, ihrem Gegenüber mehr Sensibilität beizubringen, schreibt Kunis ("Black Swan", "Freunde mit gewissen Vorzügen"). In ihrer Karriere habe sie selbst mehrfach sowohl offenen als auch versteckten Sexismus erlebt. "Wenn mir das passiert, passiert es anderen Frauen auf eine noch aggressivere Art und Weise." Den kompletten Essay gibt es hier zu lesen.

Kunis war zuletzt im Film "Bad Moms" zu sehen. Mit Ehemann und Schauspieler Ashton Kutcher (38) erwartet sie derzeit das zweite gemeinsame Kind.

mrk DPA

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