Deutschland halte sich bei den Überlegungen an seine "rechtlichen Verpflichtungen", betonte Merz in München. "Wir denken dies strikt eingebettet in unsere nukleare Teilhabe in der Nato - und wir werden in Europa keine Zonen unterschiedlicher Sicherheit entstehen lassen."
Die Diskussion um eine Zusammenarbeit zwischen Frankreich und anderen EU-Ländern bei der nuklearen Abschreckung gibt es schon länger. Die Rückkehr von Donald Trump als US-Präsident ins Weiße Haus und sein Gebaren gegenüber den Nato-Partnern nicht nur im Grönlandstreit hatten diese Debatte aber neu befeuert.
Deutschland hat keine eigenen Atomwaffen; im Rahmen der so genannten atomaren Teilhabe garantieren aber die USA mit ihren Atomwaffen die Sicherheit der übrigen 31 Nato-Mitgliedstaaten. Der Einsatz ist nur unter extremen Umständen und im Rahmen der Selbstverteidigung vorgesehen.