Russland

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Wladislaw Heraskewytsch mit seinem Gedenkhelm

Empörung in Ukraine nach Olympia-Ausschluss von Skeleton-Fahrer Heraskewytsch

Der Ausschluss des ukrainischen Athleten Wladislaw Heraskewytsch von den Olympischen Winterspielen wegen eines Gedenkhelms für im russischen Angriffskrieg getötete Sportler hat in der Ukraine für große Empörung gesorgt. Die Disqualifizierung des Skeleton-Fahrers spiele dem Aggressor Russland in die Hände, kritisierte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Donnerstag in Onlinenetzwerken. Heraskewytsch erhielt viel Unterstützung in seiner Heimat. Das wichtige Nachrichtenportal "Ukrainska Pravda" stellte ein Foto von Heraskewytsch mit seinem Helm ganz nach oben auf seine Website.
Pistorius (l.) und Rutte am Donnerstag in Brüssel

Nach Ende des Grönland-Streits wollen Europäer mehr Verantwortung in der Nato übernehmen

Die europäischen Nato-Länder sehen den Grönland-Streit mit den USA nach dem Beginn der Nato-Arktismission ausgeräumt und wollen nun Europas Rolle im Bündnis stärken. Er sei "komplett zuversichtlich", dass die Arktismission "auch den Bedenken der Vereinigten Staaten gerecht" werde, sagte etwa der niederländische Verteidigungsminister Ruben Brekelmans am Rande eines Treffens mit seinen Nato-Amtskollegen am Donnerstag in Brüssel. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) betonte, um die Nato "transatlantisch zu halten", müsse Europa mehr Verantwortung übernehmen.
Schlug an der Seite von Nato-Generalsekretär Mark Rutte überraschend versöhnliche Töne an: US-Verteidigungsstaatssekretär Elbrid

Sicherheit und Verteidigung USA werben für Nato 3.0

Steht die Nato vor dem Aus? In dem von US-Präsident Trump angezettelten Grönland-Konflikt wurde dies zwischenzeitlich nicht ausgeschlossen. Nun wird in Brüssel eine beruhigende Rede gehalten.
US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein

Studie: Kreml-freundliche Posts nutzen Epstein-Akten für Desinformation über die Ukraine

Zahlreiche pro-russische Beiträge in Onlinediensten haben einer aktuellen Studie zufolge die Akten über den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein für die Verbreitung anti-ukrainischer Verschwörungserzählungen genutzt. Millionenfach aufgerufene Beiträge in den Onlinediensten Facebook, X und Tiktok zitierten Dokumente der Epstein-Akten als angebliche Beweise für die Falschbehauptung, Russland habe ukrainische Kinder durch "Evakuierungen" vor einem Sexhandel-Netzwerk bewahrt, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts für Strategischen Dialog (ISD), einer Londoner Denkfabrik.