SBU

Artikel zu: SBU

Löscharbeiten in Kiew nach erneuten russischen Angriffen

Russland setzt Oreschnik-Rakete in Ukraine ein: Scharfer Protest des Westens

Die russischen Streitkräfte haben bei massiven nächtlichen Angriffen auf die Ukraine zum zweiten Mal die moderne Mittelstreckenrakete Oreschnik eingesetzt und damit empörte Reaktionen im Westen ausgelöst. Der Abschuss sei "eskalierend und inakzeptabel", erklärte eine Sprecherin des britischen Premierministers Keir Starmer nach dessen Telefonat mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Freitag. Nach Angaben des ukrainischen Inlandsgeheimdiensts SBU wurde die Rakete auf die westliche Stadt Lwiw nahe der Grenze zur EU abgefeuert. 
Wolodymyr Selenskyj (L) und Wasyl Maljuk

Neubesetzung mehrerer Spitzenpositionen: Selenskyj setzt Geheimdienstchef ab

Nach der Neubesetzung mehrerer Schlüsselposten in seinem Kabinett hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nun auch den Leiter des Inlandsgeheimdienstes SBU abgesetzt. Selenskyj bedankte sich am Montag in den Onlinenetzwerken bei dem in der Ukraine äußerst beliebten SBU-Chef Wasyl Maljuk für seine bisherige Arbeit. Dazu veröffentlichte ein Foto, auf dem zu sehen ist, wie er Maljuk die Hand schüttelt. 
Ukrainische Flagge

Ukrainisches Parlament beschließt Ende der Unabhängigkeit von Antikorruptionsbehörden

Zwei Antikorruptionsbehörden in der Ukraine können künftig nicht mehr unabhängig arbeiten. Das Parlament in Kiew beschloss am Dienstag ein entsprechendes Gesetz, das später von Präsident Wolodymyr Selenskyj unterzeichnet wurde. Damit werden das nationale Antikorruptionsbüro und die Antikorruptions-Staatsanwaltschaft dem Generalstaatsanwalt unterstellt, der wiederum von Selenskyj ernannt wird. Die EU-Kommission kritisierte den Schritt. Korruption und die Zweckentfremdung von Geldern sind ein weitverbreitetes Problem in der Ukraine.