22 buddhistische Mönche, die von einer viertägigen Reise aus Thailand nach Sri Lanka zurückkehrten, wurden mit über 100 Kilo Drogen in ihren Koffern am Flughafen festgenommen. Bei den Drogen handelte es sich um sogenanntes "Kush" - eine hochpotente Cannabis-Sorte. Jeder der Mönche hatte rund fünf Kilo davon in speziellen Fächern in den Koffern versteckt, so die sri-lankischen Behörden.
Die Mönche sind demnach vorwiegend junge Männer. Die Reise in die thailändische Hauptstadt Bangkok wurde von einem Geschäftsmann finanziert. Für den Zoll in Sri Lanka handelt es sich um einen Rekordfund. Es ist der größte Einzelfund von Kush an Sri Lankas wichtigsten Flughafen in Bandaranaike.
Drogenvergehen werden in Sri Lanka hart bestraft
Im vergangenen Mai war dort eine 21-jährige Britin mit fast 50 Kilo Kush festgenommen worden. Sie war damals auch aus Bangkok gekommen, sagte aber aus, nichts von den Drogen zu wissen. Sie seien ohne ihr Wissen in ihrem Gepäck versteckt worden. Es war auch nicht zum ersten Mal, dass buddhistische Mönche mit Drogen in Konflikt geraten sind. 2022 wurden alle Mönche eines Klosters in Thailand positiv auf Methamphetamine getestet – und mussten zum Drogenentzug. Wie es mit den Mönchen in Sri Lanka weitergeht, ist noch nicht bekannt. Das Land hat harte Drogengesetze. Je nach Vergehen, Substanz und Menge, sind hohe Geldstrafen, aber auch lange Haft und sogar die Todesstrafe möglich.