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36 Jahre nach dem RAF-Mord: Schleyers Sohn und Ex-Kanzler Schmidt sprechen sich aus

Am 5. September 1977 wurde Arbeitgeberpräsident Schleyer von der RAF ermordet. Schuld war auch die Regierung unter Schmidt. Schleyers Sohn und der Ex-Kanzler sprachen sich nun aus.

Fast 36 Jahre nach der Ermordung seines Vaters durch die RAF hat Hanns-Eberhard Schleyer dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) seinen Respekt ausgedrückt. Schmidts Bekenntnis, eine Mitschuld am Tod des Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyers zu haben, habe ihm Respekt abgenötigt, sagte Schleyer in einem am Freitag im Magazin der "Süddeutschen Zeitung" veröffentlichten Gespräch mit Schmidt. Ein Trost sei Schmidts Bekenntnis aber nicht gewesen.

Hanns-Martin Schleyer war am 5. September 1977 in Köln von Terroristen der Rote Armee Fraktion entführt worden. Am 19. Oktober 1977 wurde seine Leiche im französischen Mülhausen im Kofferaum eines Autos gefunden. Der damals 33-jährige Hanns-Eberhard Schleyer hatte sich während der Entführung mit Nachdruck um die Freilassung seines Vaters bemüht. Schmidt hatte sich allerdings dagegen entschieden, den Arbeitgeberpräsidenten gegen inhaftierte Terroristen auszutauschen.

Verständnis für Schritt vor Verfassungsgericht

Im "SZ"-Magazin sagte Schleyer nun, es wäre besser gewesen, Schmidt hätte ihn und die anderen Mitglieder der Familie Schleyer von Anfang an über seine ablehnende Haltung zur Forderung der Terroristen informieren lassen. "Dann hätten wir uns nicht so an diese Hoffnung geklammert, dann wäre die Familie nicht so enttäuscht worden."

Schmidt äußerte Verständnis dafür, dass Schleyer 1977 sogar bis vor das Bundesverfassungsgericht gezogen war, um die Regierung zum Einlenken zu bewegen. "Wenn ich mich an Ihre Stelle denke - was ich damals auch gemacht habe - finde ich das völlig verständlich und richtig, was Sie getan haben", sagte der Altkanzler an Schleyer gewandt.

awö/AFP / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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