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Girls Gone Off-Grid: Cannabis-Farm, wilde Bären und Gewehre - drei Instagram-Girls steigen aus

Sex sells, dachten sich Lexi, Amy und Doris, als sie in die Berge Kaliforniens zogen, um dort eine Farm zu gründen. Sie peppten ihren Instagram-Account mit Bikini-Bildern auf. Die wilden Raubtiere in der Gegend hat das nicht beeindruckt.

Im Bikini im Hühnerstall - Landleben à la Girls gon of Grid.

Im Bikini im Hühnerstall - Landleben à la Girls gon of Grid.

Nur Selfies für Instagram zu machen, das war Lexie, 28, Amy, 31, und Doris, 39, zu wenig Beschäftigung und auch zu wenig Einkommen. Also suchten sie etwas Neues. Die Erleuchtung kam Gründerin Doris, als sie eine Folge der sexlastigen Reality-Serie "Girls gone wild" anschaute, in der sich die Erotik der wilden Mädchen auf einem Bauernhof austobte.

Britischen Zeitungen verriet Doris: "Ich habe Girls Gone Off-Grid als eine Art Parodie auf Girls Gone Wild geschaffen." Sie dachte daran, einen echten Bauernhof in der Wildnis zu betreiben und das Unternehmen mit sexy Fotos der Farmerinnen bekannt zu machen. Inzwischen halten die drei Frauen 65 Schafe, 60 Ziegen, 40 Hühner, fünfzehn Enten, acht Meerschweinchen, drei Alpakas, zwei Truthähne, zwei Pferde, zwei Hunde, zwei Katzen und ein Schwein.

Auf vielen Bildern posieren sie mit ihren Werkzeugen und schweren Arbeitsstiefeln –nur mit Bikinis bekleidet. Doch schnell musste das Trio erkennen, dass ein Bauernhof weitab des Strom- und Wassernetzes keine immerwährende Selfie-Session ist.

Inspiriert von "Girls gone wild"

"Das Leben ohne Stromnetz, mit eigenen Sanitäranlagen und einer eigenen Klärgrube, hat mir sehr schnell gezeigt, dass ich so viele Dinge können muss", sagt sie. Also lernte sie, wie man PVC-Rohre verlegt oder Rohrbrüche repariert, Ölwechsel durchführt, mit Propangeräten arbeitet und eine eigene Solaranlage aufbaut. Aus der Instagram-Idee wurde so eine Erfahrung, an der die Persönlichkeit der drei Frauen wuchs. "Nicht viele Jungs, die ich kenne, können eine Kettensäge bedienen, das ist definitiv einer der gefährlicheren Jobs hier."

Die größten Probleme auf der Farm hängen mit dem Vieh zusammen. "Es kann ein Schaf sein, das mit dem Hals im Zaun hängt, oder eine Ziege, die in den Wehen liegt, oder ein Kojote, der meine Hühner tötet." Ihr Albtraum sind die Raubtiere in der Gegend. Schon zweimal hat ein Bär eines ihre Tiere gerissen. Bären töten verletzte Tiere nicht, sie lassen sie am Leben, um sie tagelang als lebende Konserve zu benutzen. Einmal fand Doris ein Schwein mit abgefressener Schulter, noch lebendig, aber tödlich verletzt. Ihre Tiere so zu sehen und dann erschießen zu müssen, sei der schlimmste Teil ihres Jobs, sagt die Gründerin. Die Gewehre auf den Fotos sind daher nicht allein mit der "Girls with Guns"-Erotik zu erklären. Die Waffen sind in der Wildnis notwendig, damit die Bären nicht als Nächstes eine der Frauen anfressen.

Schwein beißt Model in den Po / Bluterguss am Hintern

Kein Cannabis mehr erlaubt

Geht es nach Doris, würden sie den Erotikanteil bei den Landleben-Fotos herunterfahren. Aber sie kann nicht. Lexi etwa sei eben ein Mädchen aus Florida, erklärt Doris resigniert. Die liefe den ganzen Sommer im Tanga herum und sei leider mächtig stolz auf ihren Hintern. Das größte Problem der kleinen Farm ist eine neue Auflage des Landkreises, der hat den gewerblichen Anbau von Cannabis nämlich verboten. "Das brachte uns eine Menge Geld ein", sagt Doris. Aufgeben kommt aber nicht infrage. In der Zukunft werden die Frauen verstärkt eine Art von Aussteiger-Urlaub über Airbnb anbieten. Nur Freiwillige, die den ganzen Tag über Joints rauchen wollen, sind nicht gern gesehen. Doris hat eine strenge Regel: Geraucht wird erst nach Arbeitsschluss.

Quelle: Metro

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kra
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